Sänger Mike Leon Grosch (45, 'Nicht mal eine Stunde') flog kürzlich in die Türkei. Aber nicht etwa, um Sonne zu tanken, sondern um sich Haare auf dem Kopf einpflanzen zu lassen. Ein Freund hatte ihm den Tipp gegeben.

Aufwändige Prozedur

Der Star war einfach nicht mehr glücklich mit seinem Aussehen. "Ich habe bei TV-Sendungen zuletzt immer Licht von oben vermieden, weil ich dann auf dem Kopf nahezu kahl aussah", steckte der gebürtige Wuppertaler der 'Bild'. "Ich wollte einfach wieder frischer und lebendiger aussehen." Wer es seinem Idol noch nachmachen will, sei schon mal vorgewarnt – mit 3.500 Euro ist so eine Haartransplantation nicht billig. Und sie dauert. Ganze sechs Stunden wurden dem 'DSDS'-Star Haare vom Nacken auf den Kopf transplantiert. So etwas kann natürlich nur unter lokaler Betäubung stattfinden. Bei all dem Aufwand hofft der Fernsehstar nun, dass er nicht mehr so lange im Badezimmer braucht, um kahle Stellen zu kaschieren: "Jetzt hoffe ich, dass ich bald wie früher einfach nach einer Minute mit etwas Gel fertig gestylt bin."

Mike Leon Grosch will mit Schlager durchstarten

Ein Grund für die Haartransplantation war sicherlich auch der, dass Mike Leon Grosch jetzt wieder öfters im Fernsehen und auf der Bühne zu sehen ist. Das möchte man schon gut aussehen. Mit seinem neuen Album "Wenn wir uns wiedersehen" will er durchstarten. Den Titel hat er ganz bewusst gewählt, denn 2006 war der Frauenliebling mit dem Finale bei 'DSDS' auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dem folgten eine magere Zeit, sieben Jahr hat er gar nicht gesungen. "Aber zum anderen ist der Titel und das Album auch ein Wiedersehen mit mir", erzählte der Schlagersänger 'Extratipp'. "Ich glaube, dass viele Menschen durch die Plattenläden gehen oder durchs Internet surfen und dann auf einmal sagen: 'Häääh, wer ist das denn? Mike Leon Grosch. Den kenn ich doch irgendwo her. Ach, krass. Der ist aber alt geworden.'" Humor hat er ja, und jetzt auch wieder ein dichtes Haupthaar

Bild: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Gerhard Wingender / Eibner-Press