Duffer-Brüder: Kein Spin-off mit Jim Hopper geplant

David Harbour at the CinemaCon Photo Call - Sony Pictures Publicity - Eric Charbonneau

Foto (c) Bang Showbiz // David Harbour at the CinemaCon Photo Call – Sony Pictures Publicity – Eric Charbonneau

Die Duffer Brothers haben Spekulationen über ein ‚Stranger Things‘-Spin-off rund um Jim Hopper (David Harbour) deutlich zurückgewiesen.
Vor dem Serienfinale, das am 31. Dezember veröffentlicht wurde, hatten die Showrunner angedeutet, die letzte Episode enthalte einen Hinweis auf ein Projekt, an dem sie arbeiten. Fans werteten dabei vor allem eine Bemerkung Hoppers gegenüber Joyce Byers (Winona Ryder) als möglichen Teaser: Er erwähnt, ihm sei ein Job in Montauk angeboten worden. Genau das, so Ross Duffer, sei jedoch nicht als Spin-off-Andeutung gemeint gewesen.

„Wir haben gerade darüber gesprochen. Ich weiß nicht, ob ich das sagen will, aber ich sage es: Es ist nicht Hopper, der Montauk erwähnt. Es gibt kein Montauk-Spin-off“, erklärte Ross Duffer im gemeinsamen Interview mit Bruder Matt gegenüber ‚Deadline‘. Vielmehr sei der Montauk-Satz „ein Augenzwinkern für die Fans“ gewesen, die wüssten, dass die Serie in der Frühphase unter dem Arbeitstitel „Montauk“ entwickelt worden sei.

Gleichzeitig machten die Duffers klar, dass ein Spin-off grundsätzlich weiter im Raum steht – nur eben nicht mit Hopper oder „Holly und den Kindern“. Ross Duffer sagte: „Es ist etwas deutlich Kleineres. Die Idee ist noch in einem sehr frühen Stadium, aber es ist eine komplett neue Mythologie.“ Dennoch bleibe die Welt verbunden: Das neue Projekt werde „einige Fragen beantworten“, die nach dem Finale offen geblieben seien, jedoch „seine eigene Geschichte und seine eigene Mythologie“ besitzen.

Auch über die Reaktionen auf das Ende sprachen die Brüder ungewöhnlich offen. Ein internes Anschauen mit dem Cast sei „sehr emotional“ gewesen. „Am Ende sind viele Tränen geflossen“, sagte Ross. Matt ergänzte, die Stimmung sei so aufgeladen gewesen, dass einige Darsteller nach der Vorführung bewusst zu Fuß zu seiner Wohnung in New York gegangen seien, „weil sie Zeit brauchten, das alles zu verarbeiten“. Besonders bemerkenswert: Laut Matt waren die Tränen in den letzten Szenen nicht gespielt. „Das ist kein Schauspiel“, sagte er. Wenn etwa Maya Hawke „bricht“, dann „haben sie einfach geweint.

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