Das Leid der Menschen in der Ukraine und auf der Flucht quer durch Europa bewegt die Welt — und da das Drama sich quasi vor unserer Haustür abspielt, packen viele auch direkt mit an, um das Leid zu lindern. Auch die Ehrlich Brothers mochten nicht einfach nur zuschauen. Das Duo will seine Zauberkünste ganz in den Dienst der Kinder aus dem Kriegsgebiet stellen.

"Erschüttert über diesen Krieg"

Auf Instagram verkündeten Andreas (44) und Chris Ehrlich (40) ein einmaliges Spektakel. In der Mercedes-Benz-Arena in Berlin wollen die Brüder am 20. März für einen guten Zweck zaubern. Sie teilten das Bild des Veranstaltungsplakats, welches mit einem großen "No War"-Herzen versehen ist. "Die große Benefiz-Show. Einnahmen zu 100% für Kinder aus der Ukraine", heißt es weiter. Eine Stunde soll es ein Best Of der magischen Brüder geben. Der Grund: "Wir sind erschüttert über diesen Krieg, der so viel Leid und Not für ukrainische Kinder und ihre Familien bedeutet. Daher möchten wir Euch am Sonntag, den 20. März um 10 Uhr in die @mercedesbenzarena Berlin zu einer 60-minütigen Sondervorstellung einladen. Einer Benefiz-Show zugunsten der Kinder aus der Ukraine."

Die Ehrlich Brothers zaubern für Spenden

Das Besondere an dem Gig: Die Zuschauer*innen können selbst entscheiden, wieviel Eintritt sie zahlen möchten — da kann eine Karte bis zu 500 Euro kosten. Nach dem "Pay What You Want"-Prinzip — der Mindestpreis pro Ticket beträgt 10 Euro — hoffen die Ehrlich Brothers jetzt darauf, dass ihre Fans sich großzügig zeigen und tief in die Tasche greifen "damit wir gemeinsam dringend benötigte humanitäre Hilfe leisten können". Es erwartet die Zuschauer ein "'Best Of' unserer aktuellen Tourshow DREAM & FLY und zusätzliche Illusionen, die wir speziell für diesen Anlass auf die Bühne bringen werden."

Bei den Fans kam die Idee natürlich super an, und ein Promi schickte den Brüdern gleich eine ganze Reihe Herzen: Tänzerin Motsi Mabuse, deren Mann Ukrainer ist, und die selbst viel an Hilfe organisiert. Karten gibt es auf der Homepage der Ehrlich Brothers.

Bild: Malte Ossowski/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images