"Ein Mann mit ernsthaften Problemen": Donald Trump disst Kanye West

Donald Trump und Kanye West

Ron Sachs/picture-alliance/Cover Images

Hätte Kanye West (45) doch bloß den Mund gehalten — aber das ist eben nicht seine starke Seite. Nach einem Besuch des Rappers auf Donald Trumps (76) Anwesen in Mar-A-Lago ist die einstige Bromance eher frostig geworden.

Ein Holocaust-Leugner bei Donald Trump

Wir erinnern uns: Nachdem Kanye seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten 2024 bekannt gegeben hatte, stattete er dem Ex-Präsidenten in Florida einen Besuch ab. Der will bekanntlich auch wieder antreten, und was Kanye sich dabei dachte, ihm die Vize-Präsidentschaft anzubieten, werden wir wohl nie erfahren. Donald Trump lehnte natürlich ab, und nach dem Besuch hat er nicht viel Gutes über seinen einstigen Unterstützer zu sagen. Auf der Social-Media-Plattform Truth Social nannte er Ye einen "Mann mit ernsthaften Problemen, der zufällig schwarz ist." Dass der Musiker statt wie abgemacht allein unter anderem mit dem Holocaust-Leugner Nick Fuentes bei ihm auftauchte, wurde ebenfalls zum Zankapfel. Der Ex-Präsident hatte nämlich schon mal behauptet, den Rechtsaußen-Aktivisten nicht zu kennen.

Kanye West angebrüllt

Kanye West malte derweil ein anderes Bild des Treffens, erklärte in einem Video, dass Trump sich "sehr beeindruckt" von Fuentes gezeigt habe. Dennoch sei es nach seinem Vize-Vorschlag wohl zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen. "Trump schrie mich über den Tisch hinweg an, erklärte mir, ich würde verlieren…. Moment mal, du redest hier mit Ye." Zudem soll Trump seine Ex-Frau Kim Kardashian beleidigt haben.

Warum hatte Donald Trump den Star überhaupt zu sich eingeladen? Seinen eigenen Worten zufolge wollte er dem Rapper "helfen", der nach antisemitischen Ausfällen viele Verträge verloren hatte. "Seine Geschäfte und auch sonst alles wurden dezimiert", so der Ex-Präsident, der betonte: "Er war bislang immer gut zu mir." Die Zeiten sind wohl ein für alle Mal vorbei. Donald Trump spielt nirgendwo die zweite Geige — auch nicht bei Kanye West.

Bild: Ron Sachs/picture-alliance/Cover Images

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