Elon Musk

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Elon Musk wirkt auf Kanye West ein: Kann der künftige Twitter-Boss den Rapper beruhigen?

Am Wochenende war das Maß voll: Nachdem Kanye West (45) tagelang auf Social Media getobt und sogar sein seit einem Jahr brachliegendes Twitter-Konto wieder aktiviert hatte, zogen die Verantwortlichen bei den großen Plattformen den Stecker.

Kanye West tobte seit Tagen

Sowohl Instagram als auch Twitter schränkten Kanyes Zugang ein — der Rapper ('Gold Digger') darf vorerst weder posten noch teilen oder kommentieren. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte waren antisemitische Kommentare, zunächst auf Instagram, später auf Twitter. So hatte Kanye Screenshots von Privatnachrichten mit Sean 'Diddy' Combs veröffentlicht, der sich besorgt angesichts der Ausbrüche seines Kollegen gezeigt hatte. Darin behauptete der Ex-Ehemann von Kim Kardashian, dass Diddy von "jüdischen Menschen" gesteuert werde. Später erklärte er auf Twitter, er werde sich jetzt erst einmal Ruhe gönnen und dann voll auf "das Volk der Juden" losgehen.

Elon Musk greift ein

Jetzt hat sich auch Elon Musk (51) in die Kontroverse um Kanye West eingeschaltet. Der reichste Mann der Welt ist im Begriff, Twitter zu kaufen, und hat wohl ein nicht ganz uneigennütziges Interesse daran, die Plattform nicht in Verruf zu bringen. "Ich habe heute mit Ye (Kanye) gesprochen und habe meine Bedenken über seine neuesten Tweets zum Ausdruck gebracht", so der Tesla-Boss. "Ich glaube, er hat es sich zu Herzen genommen."

Das ist ein hehrer Wunsch. Kanye hat sich schon häufiger nach Ausfällen auf Social Media reuig und geläutert gezeigt, nur um anschließend erneut auf diejenigen loszugehen, die er als Feinde empfindet. Mittlerweile wurde bekannt, dass der Rapper in einer Talkshow ebenfalls Hatespeech verwendete, die Sendung wird vorerst nicht ausgestrahlt. Bleibt abzuwarten, ob Elon Musk mehr Erfolg hat — das werden wir sehen, wenn Kanye West wieder posten darf.

Bild: John Nacion/startraksphoto.com/Cover Images