Elon Musks Tochter über isolierendes Leben im Reichtum

Elon Musk - Senate Artificial Intelligence Briefing 2023 - Avalon

Foto (c) Bang Showbiz // Elon Musk – Senate Artificial Intelligence Briefing 2023 – Avalon

Vivian Jenna Wilson, die entfremdete Tochter von Elon Musk, sagt, dass das Aufwachsen in extremem Reichtum „sehr isolierend“ gewesen sei.
Die 21-Jährige, die sich 2020 als transgender geoutet hat, sprach darüber, dass sie den Lebensstil schon früh als „ein bisschen geschmacklos“ empfand – besonders, weil sie sah, wie wenig andere Menschen hatten. Sie sagte dem ‚Cosmopolitan‘-Magazin: „Es war eine sehr seltsame Erfahrung, sehr isolierend… Die Oberschicht hat ihre eigenen Privatschulen, sozialen Kreise und so weiter.“

Nach dem Besuch der geheimnisvollen Ad Astra Schule auf dem Gelände von SpaceX wechselte Vivian, deren Mutter Musks erste Ehefrau Justine Wilson ist, zur Crossroads School, die sich an die Elite von Los Angeles richtet. Sie erinnerte sich: „Ich habe vieles wieder verlernen müssen, aber selbst als Kind dachte ich: ‚Das ist irgendwie geschmacklos.‘ Ich erinnere mich, dass ich sehr jung war, Obdachlosigkeit gesehen habe und mir schlecht wurde. Die Leute hielten mich für ein dramatisches Kind. Aber nein – ich hatte recht damit.“

Vivian bemerkte außerdem eine merkwürdige „Illusion“, dass Reichtum verdient sei, während andere Menschen kämpfen. Sie erklärte weiter: „Es gibt ein Maß an Realitätsferne zugunsten von Reichtum und dieser Illusion, dass man ihn verdient, während andere auf der Straße schlafen. Ach ja, und der Weihnachtsmann ist auch echt. Ich weiß natürlich, dass ich ein reiches Kind war. Ich sollte niemandem Vorträge über Materialismus halten.“ Zugleich gab Vivian zu, dass sie „absolut“ erlebt habe, wie extremer Reichtum Menschen verändert. Ohne Namen zu nennen, sagte sie: „Ich habe das aus erster Hand gesehen. Es verändert dich, und das Streben nach Macht korrumpiert Menschen von innen. Es ist fast schon karikaturhaft.“

Im vergangenen Jahr teilte sich das Model in Los Angeles mit drei anderen Personen eine Wohnung, weil es „günstiger“ ist als allein zu wohnen, und plante, sich an einem Community College einzuschreiben, um seine Sprachstudien fortzusetzen. Vivian betonte dabei, dass sie nicht reich sei. Sie sagte gegenüber ‚The Cut‘: „Studieren ist teuer. Ich habe dieses Erbe nicht. Die Leute denken, ich hätte viel Geld. Ich habe keine Hunderttausende Dollar zur Verfügung. Meine Mutter ist wohlhabend, klar – aber die andere Seite ist in unvorstellbarem Ausmaß reich.“

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