Emily Ratajkowski ist ‚angewidert‘ vom Blue Origin-Weltraumflug

Emily Ratajkowski – 2024 LACMA Art+Film Gala
Emily Ratajkowski äußerte sich kürzlich scharf zu dem Blue Origin-Weltraumflug, der mit einer rein weiblichen Crew stattfand. Zu den prominenten Frauen gehörten die Verlobte von Jeff Bezos, Lauren Sanchez, sowie die Sängerin Katy Perry und Journalistin Gayle King. Dies markierte den ersten vollständig weiblichen Raumflug seit Valentina Tereshkovas Solo-Mission im Jahr 1963. Doch während die Welt die historische Bedeutung feierte, war Emily alles andere als begeistert.
Emilys Kritik am Raumfahrtprojekt
In einem aufsehenerregenden TikTok-Video ließ die 33-Jährige ihrer Wut freien Lauf: „Diese Weltraummission heute Morgen? Das ist apokalyptischer Wahnsinn. Das ist jenseits jeder Parodie. Zu behaupten, man würde sich um Mutter Erde sorgen, und dann in ein Raumschiff zu steigen, das von einer Firma gebaut und finanziert wurde, die den Planeten im Alleingang zerstört?“ Ihre Worte waren klar und deutlich und forderten eine kritische Betrachtung der Ressourcen, die in diesen Flug investiert wurden. „Was war der Marketing-Gedanke dahinter?“, fragte sie weiter und fügte hinzu: „Ich bin angewidert. Wirklich, ich bin einfach nur angewidert.“
Die Frauencrew, zu der auch Aisha Bowe, Bürgerrechtsaktivistin Amanda Nguyen und Filmproduzentin Kerianne Flynn gehörten, hatte eine rund elfminütige Mission im All absolviert. Auf der Pressekonferenz nach der Landung erhielt Gayle King Fragen zu den Vorwürfen und entgegnete: „Jeder, der das kritisiert, versteht einfach nicht, was hier wirklich passiert.“ Sie betonte, wie inspirierend die Mission für junge Frauen weltweit sei. Auch Lauren Sanchez verteidigte das Projekt und hob die harte Arbeit der Blue Origin-Mitarbeiter hervor: „Ich würde diese Leute gern zu Blue Origin einladen, damit sie die Tausenden von Mitarbeitenden sehen können, die ihr Herzblut in dieses Gefährt stecken.“