
Emma Thompson
Emma Thompson: Kein Verständnis für Beauty-OPs
Emma Thompson beschreibt Schönheitsoperationen als eine Form von „kollektiver Psychose“.
Die ‚Cruella‘-Darstellerin kann sich nicht wirklich vorstellen, sich irgendwann unters Messer zu legen. Für die Britin sei es eine komische Vorstellung, zum Arzt zu gehen, um den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten. Auf die Frage, ob sie jemals plastische Chirurgie in Betracht gezogen habe, antwortete die 62-Jährige beim virtuellen ‚Sundance Film Festival‘: „Warum würde man sich selbst so etwas antun? Ich verstehe es einfach nicht. Ich bin wirklich der Meinung, sich zu schneiden, um irgendwas woanders anzunähen, um zu vermeiden, dass jemand sieht, dass man altert — was komplett natürlich ist — das ist eine Form von kollektiver Psychose. Ich finde wirklich, dass das etwas sehr Komisches ist.“
Emma erklärt im Interview weiter, dass sie Schönheitsoperationen schon immer kritisch gegenüber stand. Sie könne es nicht ausstehen, so die ‚Harry Potter‘-Darstellerin, dass die Gesellschaft Frauen vorschreibe, was sie mit ihren Körpern zu tun haben. „Das habe ich schon immer gedacht“, sagt Thompson, „ich war immer schon eine militante Feministin, wenn es um weibliche Körper geht und das, was ihnen angetan wird.“