Keine Lust mehr: Schauspieler Andreas Leopold Schadt (44) steht nicht mehr für den 'Tatort' aus Franken zur Verfügung.

Lockere Sprüche

Acht Jahre hatte der Darsteller den "Informationsgeber mit den lockeren Sprüchen", wie er ihn 2017 in einer Pressemeldung des BRs beschrieb, gegeben. Aber jetzt nicht mehr. Der Grund: "Ich war nicht mehr so zufrieden mit meinem Einsatz", offenbarte der Franke im Gespräch mit dem Bayrischen Rundfunk. Mit Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid und Matthias Egersdörfer tauchten schon genug Ermittler*innen in dem Krimi auf. Da war oft nicht viel Platz für die Entwicklung seiner Rolle und so hat der Bayer nach acht Jahren den Schlussstrich gezogen. Da konnten auch Gespräche mit dem BR ihn nicht vom Gegenteil überzeugen. "Ich habe es versucht zu verstehen, aber jetzt meinen Entschluss gefasst", lautete sein endgültiges Urteil

Andreas Schadt ist offen für neue Projekte

Seine Rolle wird dem Sender zufolge nicht neu besetzt, denn wie gesagt, es sind ja eh schon genug Menschen in dem Franken-'Tatort' unterwegs, die ermitteln. Für Andreas Schadt heißt es jetzt Neu-Orientierung. "Habe da ein paar Formate, mache auch viel Werbung und lasse mich jetzt einfach auch ein bisschen überraschen", erklärte der nun Ex-Fernsehkommissar. Seine regionale Vorliebe könnte sich jetzt auch mehr in der Rollenwahl zeigen. "Ich bin auch für alle fränkischen Formate zu haben." Die gibt es ja nun nicht so oft, aber es finden sich bestimmt ein paar Projekte, wo Andreas Schadt das fränkische R rollen darf und die Region im deutschen Fernsehen repräsentieren darf – Zeit hat er ja jetzt.

Bild: picture alliance / Alexander SCHUHMANN_aI | Schuhmann Alexander