Freida Pinto offenbart, dass sie nach ‚Slumdog Millionär‘ Rollen annahm, die ihr persönlich wenig zusagten.
Die indische Schauspielerin schaffte 2008 dank des preisgekrönten Blockbusters den großen Durchbruch. Anschließend rissen sich die Filmbosse nur so um die Schönheit – aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds habe sie aber überwiegend klischeehafte Rollenangebote bekommen.

„Ich glaube, dass ich bei den Rollen, die ich gleich nach ‚Slumdog Millionär‘ gespielt habe, nicht wirklich das Gefühl hatte, etwas zu spielen, das meine Zeit wert war und wo ich mich schauspielerisch ausleben konnte“, enthüllt die 37-Jährige im Gespräch mit ‚Glamour.com‘. „Ich denke, das waren alles Rollen, die ich spielen musste, damit mir klar wurde und ich erkennen konnte, welche Art von Rollen ich nie wieder spielen möchte.“

Obwohl sie heute also komplett anders über diese Art von Rollenangeboten denkt, bereut es Freida rückblickend nicht, sie angenommen zu haben. „Es gibt keinen anderen Weg, um das zu wissen, wenn du ein Newcomer in der Industrie bist. Du musst alles machen – vor allem, wenn du gleichzeitig ein Newcomer und eine Minderheit bist, denn die Leute wissen nicht genau, was sie mit dir machen sollen oder welche Art von Rolle sie dir geben sollen“, schildert sie.

Es sei auch nichts Schlimmes dabei, diese Projekte aus rein finanzieller Motivation anzunehmen. „Sie schicken dir ständig die stereotypischen, exotischen Rollen und du siehst sie dir an und übergibst dich und sagst ‚Okay, ich nehme an, ich muss es machen, weil ich Geld verdienen muss oder einfach gesehen werden will‘“, erklärt die Darstellerin.

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