Entertainer Giovanni Zarrella (44) berichtete, wie er es bei Lehrer*innen und Mitschüler*innen nicht immer leicht hatte und unschöne Bemerkungen schlucken musste.

"Alle haben gelacht"

Seine Eltern kamen 1965 aus Italien nach Süddeutschland. Ihr Sohn wurde dort geboren und musste sich dann in der Schule einiges anhören. "Typische Beleidigungen waren auch, wenn der Lehrer zu dir gesagt hat: 'Ja, ich weiß, bei dir muss ich mit schlechten Noten aufpassen, sonst kommt die Mafia'", erinnert sich der Sänger im Gespräch mit 'Woche Heute'. "Alle haben natürlich gelacht." Aber nicht nur er musste leiden: "Meine Eltern mussten sich in ihrer Pizzeria auch üble Sprüche anhören." Trotz oder gerade wegen dieser Sprüche machte der zweifache Vater eine unglaubliche Karriere. Jetzt hat er sogar eine nach ihm benannte Show im Fernsehen.

Giovanni Zarrella wird von Zweifeln angetrieben

Das bedeutet nicht, dass es nicht auch Rückschläge in seiner Karriere gab. Nach dem Aus seiner Band Bro'Sis gab es einen Knick, es gab nicht mehr so viele Auftrittsmöglichkeiten. Aber 2019 hatte er als Solokünstler wieder Erfolg mit seinen Platten und bekam besagte 'Die Giovanni Zarrella Show' angeboten. Doch auch beim Riesenerfolg kommen dem Künstler manchmal Zweifel – die er aber nutzt. "Ich versuche, sie ins Positive zu verwandeln", verriet Giovanni 't-online.de'. "Nur wenige Minuten nachdem die letzte Show beendet war, habe ich mir gleich Notizen gemacht, was ich noch verbessern will. Die Zweifel treiben mich an, mich noch mehr anzustrengen und ich versuche, besser zu werden."

Und noch eine Herausforderung steht bevor – eine Deutschlandtour: "Eine Tour ist die beste Zeit im Leben eines Künstlers. Ich bin 44 und ich habe noch keine Solotour in meinem Leben gespielt. Jetzt ist es endlich so weit und ich freue mich unglaublich darauf." Eine Show, eine Tour, da dürfte doch den früheren Peinigern von Giovanni Zarrella das Lachen vergehen.

Bild: Sven Hoppe/picture-alliance/Cover Images