Kanye West

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Gute Idee: Kanye West will 30 Tage schweigen

Rassismus, Sexismus, Antisemitismus — Kanye West (45) konnte allein in den letzten Wochen viele unrühmliche Verhaltensweisen auf seinen Lebenslauf setzen. Doch jetzt will der Rapper ('Gold Digger') erst einmal eine radikale Pause einlegen.

Weiterhin auf Twitter aktiv

Auf Twitter kündigte der Star an, eine 30-tägige Pause machen zu wollen, um sich zu "reinigen". "Verbales Fasten. Kein Alkohol. Keine Pornos. Kein Sex", tweetete der Ex-Mann von Kim Kardashian. Wer genau hinschaut, wird jedoch gleich gemerkt haben, dass Ye nichts von digitalem Detox erwähnte, und in der Tat folgte die Bestätigung auf dem Fuße: "Mein Twitter brennt noch." Auf Social Media will Kanye also weiterhin nicht verzichten — gerade jetzt nicht, wo ihm nach der Übernahme Twitters durch Elon Musk vermutlich weniger häufig eine Sperre droht.

Kanye West zunehmend isoliert

Seine antisemitischen Äußerungen der letzten Wochen hatten Kanye West eine Menge Geld gekostet. So haben mehrere Firmen die Zusammenarbeit mit dem Rapper und Produzenten aufgekündigt, seine Kreativagentur ließ ihn fallen. Der größte Verlust für Ye war zweifellos das sofortige Ende der Kooperation mit Adidas. Der Sportartikelhersteller gab seine Yeezy-Streetwear heraus, kündigte aber nach den jüngsten Ausfällen den Vertrag, der rund 1,4 Milliarden Dollar wert war — der Name des Stars war einfach zu toxisch geworden. Damit verlor Kanye West auf einen Schlag seinen Milliardärs-Status.

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