Harry Styles (28) war entsetzt über das Massaker an einer texanischen Grundschule. Aber seinem Entsetzen lässt der Musiker nun auch Taten folgen, denn er möchte den Kampf gegen unkontrollierten Waffenbesitz unterstützen.

"Zutiefst erschüttert"

Am 24. Mai drang ein 18-Jähriger schwer bewaffnet in eine Grundschule im texanischen Uvalde ein und erschoss 19 Kinder, zwei Lehrerinnen und verletzte 17 Menschen. Dies passierte eine Woche nach einer Massenschießerei in Buffalo. Der Brite war zutiefst erschüttert und möchte nun deshalb die Organisation Everytown For Gun Safety, die sich für Waffenkontrolle einsetzt, mit einer großzügigen Spende unterstützen. "Wie ihr auch bin ich absolut erschüttert über diese aktuellen Massenschießereien in Amerika, die ihren Höhepunkt an der Robb-Grundschule fanden", ließ der Star in einer Botschaft ausrichten.

Harry Styles wil viel Geld spenden

Um ein Umdenken in den USA einzuleiten, was die Waffenkontrolle betrifft, braucht macht Einfluss. Dies erreicht man leider nur mit viel Geld, um Aufklärungskampagnen zu starten. Harry Styles kann dies nicht selber tun, gibt aber Geld. "Auf unserer nordamerikanischen Tour werden wir uns mit Everytown zusammentun. Sie arbeiten daran, Waffengewalt zu beenden. Wir werden sie finanziell unterstützen und ihre Vorschläge verbreiten." Die ausverkaufte Tour lässt sowieso die Kasse klingeln und der Veranstalter Live Nation hat verkündet, genauso viel zu spenden wie der Künstler und hat durchblicken lassen, dass es dann auf eine hübsche Summe über eine Million Dollar kommen wird, was ungefähr 930.000 Euro entspricht. Harry Styles weiß, dass es noch ein langer Weg ist, die politischen Kräfte in den USA von schärferen Waffengesetzen zu überzeugen – aber irgendwo muss man ja anfangen.

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