Hayley Williams: Ehrliche Gedanken über ihre mentalen Kämpfe

Hayley Williams – Getty – Eras Tour – London – August 2024
Hayley Williams, die talentierte Frontfrau von Paramore, hat in einem offenen Gespräch über ihre persönlichen Kämpfe berichtet. In einem Podcast mit Amy Poehler gestand sie, dass es mehrere Momente gab, in denen sie „nicht mehr hier sein wollte“. Ihr kreatives Schaffen, vor allem das Songwriting, dient ihr dabei als eine Art Therapie. Besonders der Song ‚Last Hope‘, den sie in der emotional herausfordernden Zeit nach dem Ausstieg von Zac und Josh Farro im Jahr 2010 schrieb, spiegelt ihre damaligen Gefühle wider: „Ich erinnere mich, wie ich ihn schrieb und dachte: ‚Das ist so traurig.‘ Und leider war das genau, wie ich mich fühlte.“
Ein Blick hinter die Kulissen von Hayleys Gedanken
Beim Singen von ‚Last Hope‘ auf der Bühne spürt Hayley, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht allein ist. Sie beschreibt das Erlebnis, dass „alle im Raum so vieles überlebt haben und wir alle hier sind – obwohl sich die meisten nie wiedersehen werden.“ Diese Erkenntnis verändert die Bedeutung ihrer Songs erheblich. Viele ihrer Lieder entstanden in Phasen der Isolation, heute wird das Publikum jedoch zu einem Teil des Austauschs, der es Hayley ermöglicht, nicht nur gesehen zu werden, sondern auch die Geschichten ihrer Fans zu teilen.
In ihren 30ern betont Hayley, dass sie auf der Bühne oft am „freudigsten“ ist – ein Gefühl, das ihr nicht immer leichtfällt. „Freude ist eine schwierige Emotion für mich, weil ich ihr nicht traue. Ich denke immer, dass gleich ein Klavier vom Himmel fällt.“ Genau aus diesem Grund sind Paramore-Konzerte so einzigartig und besonders: Sie ermöglicht es ihr, sich auf die Gemeinschaft zu konzentrieren und ein Stück weit ihr eigenes Ich hinter sich zu lassen. So wird Freude greifbarer und die Verbindung zu den Fans rückt in den Mittelpunkt.




