Ian Somerhalder kritisiert unerwartete Fan-Verhaltensweisen

Ian Somerhalder – SiriusXM studios December 2019 – Getty
Ian Somerhalder hat sich in einem überraschend offenen Gespräch über das Fandom von ‚Vampire Diaries‘ geäußert. Der Schauspieler, der von 2009 bis 2017 als Damon Salvatore die Herzen der Fans eroberte, gab zu, dass er sich von dem Verhalten mancher Anhänger „angeekelt und frustriert“ fühlte. In seinem Interview für das Buch ‚I Was Feeling Epic: An Oral History of The Vampire Diaries‘ erklärte er: „Ich war der größte Delena-Fan überhaupt – bis ich bemerkte, dass das Fandom die Fähigkeit hat, sich gegen Menschen zu wenden und wirklich gemein zu werden.“ Ian betonte, dass es absurd sei, im echten Leben gemein zu anderen zu sein, nur weil es sich um fiktive Charaktere handelt.
Ein Blick hinter die Kulissen von Damons Entwicklung
Der 46-Jährige reflektierte über die dunkle Seite des Fandoms, die ihn immer wieder „angeekelt und frustriert“ habe. Ian kritisierte diese toxischen Verhaltensweisen als „Krebs für die Gesellschaft“ und erklärte, dass er durch seine Erfahrungen viel über die zwischenmenschlichen Beziehungen gelernt hat. „Wir wollten einfach nur eine wirklich tiefgründige, emotionale Geschichte erzählen“, meinte er und fügte hinzu, dass das einige seiner Beweggründe waren, ins Unternehmertum zu wechseln.
Interessanterweise wollte Ian ursprünglich nach der dritten Staffel von ‚Vampire Diaries‚ aus der Serie aussteigen. Er war mit der Entwicklung von Damons Charakter unzufrieden und hat einmal fast tränenüberströmt bei der Serienschöpferin Julie Plec um seinen Ausstieg gebeten. „Ich war so wütend, weil ich bereits sah, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelte – Damon wurde zur typischen Love-Interest-Rolle“, erinnerte er sich an den emotionalen Moment. Es scheint, als wäre dieses Gespräch ein Wendepunkt in Ians Karriere gewesen, der ihn letztlich dazu brachte, neue Wege jenseits des Fernsehens zu erkunden.




