Der Regisseur Ivan Reitmann ist im Alter von 75 Jahren gestorben.
Der ‚Ghostbusters – Die Geisterjäger‘-Filmemacher ist am Samstag (12. Februar) im Alter von 75 Jahren in seinem Haus in Kalifornien friedlich eingeschlafen, wie seine Familie bestätigte.

Seine drei Kinder Jason, Catherine und Caroline Reitman erklärten in einem gemeinsamen Statement: „Unsere Familie trauert um den unerwarteten Verlust eines Ehemanns, Vaters und Großvaters, der uns gelehrt hat, immer nach der Magie im Leben zu suchen. Wir trösten uns damit, dass seine Arbeit als Filmemacher unzähligen Menschen auf der ganzen Welt Lachen und Glück brachte. Während wir privat trauern, hoffen wir, dass diejenigen, die ihn durch seine Filme kannten, sich immer an ihn erinnern werden.“

Ivan, der auch seine Frau Genevieve hinterlässt, wurde in Komarmo in der Tschechoslowakei geboren und zog mit seinen Eltern, die ungarische Juden waren, als Flüchtlinge nach Kanada, als er vier Jahre alt war. Seinen großen Durchbruch schaffte er im Jahr 1978 in Hollywood, als er den Film ‚Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd‘ produzierte und bei den Komödien ‚Meatballs‘ und ‚Ich glaub‘ mich knutscht ein Elch!‘ die Regie übernahm. Ivan wurde 1984 für die Produktion und Regie von ‚Ghostbusters – Die Geisterjäger‘ für zwei Oscars nominiert, ein Film, der mehrere Spin-offs hervorbrachte, darunter ‚Ghostbusters: Legacy‘ aus dem letzten Jahr, bei dem sein Sohn Jason für die Regie verantwortlich war. Zu den weiteren bemerkenswerten Arbeiten des Regisseurs und Produzenten gehörten ‚Old School‘, ‚Ein Hund namens Beethoven‘, ‚Kindergarten Cop‘, ‚Twins – Zwillinge‘ und ‚Junior‘.

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