James Cameron hätte ‚Jurassic Park‘ zur Schau der Schrecken gemacht

James Cameron – Alita: Battle Angel premiere 2019 – Avalon
James Cameron hat kürzlich einen spannenden Einblick gegeben, wie er ‚Jurassic Park‘ konzipiert hätte, wenn er die Regie übernommen hätte. Der Meister hinter ‚Terminator‘ stand einst im Wettbewerb um die filmische Umsetzung von Michael Crichtons berühmtem Roman, musste jedoch den Platz an Steven Spielberg räumen. Im Gespräch mit dem ‚Empire‘-Magazin gestand Cameron, dass er anfangs sehr niedergeschlagen war über den Verlust der Chance. Doch mit der Zeit kam ihm die Erkenntnis, dass sein Stil nicht optimal für diesen Blockbuster gewesen wäre.
Camerons düsterer Vision für ‚Jurassic Park‘
Als Cameron das Manuskript von ‚Jurassic Park‘ erhielt, war er sofort fasziniert. Er erinnert sich, dass er es an einem Freitagnachmittag in die Finger bekam und am Samstag schon beim Lesen fortgeschritten war. Besonders die Szene mit dem schwankenden Jeep und dem Tyrannosaurus rex, der die kleinen Protagonisten verfolgt, fesselte ihn. Er war so begeistert, dass er schnell seinen Agenten kontaktierte und klarmachte, dass er das Buch kaufen wollte – doch zu seinem Bedauern hatte Spielberg das schon für sich gesichert. Heute ist Cameron tatsächlich froh, nicht den Regiestuhl besetzt zu haben: „Ich hätte den Film dunkel und gruselig gestaltet – wahrscheinlich hätte es ‚Aliens‘ mit Dinosauriern gegeben!“
In einer Fragerunde mit dem Magazin sprach der Regisseur auch über seinen ikonischen Sci-Fi-Film ‚Aliens‘ aus dem Jahr 1986. Ursprünglich war er mit den Soundeffekten unzufrieden und entschloss sich, alles neu zu gestalten. In seinem kleinen Haus nahe den Pinewood Studios stellte er sein Wohn-Esszimmer kurzerhand in ein kreatives Studio um. Mit viel Einfallsreichtum kreierte er die Geräusche, von bizarrem Wind bis hin zu fauchenden Lauten für die Alien-Queen – eine beeindruckende Leistung, die er heute nur mit nostalgischer Freude betrachtet!





