James Cameron befürchtete, dass ‚Avatar: The Way of Water‘ über ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung des Originalfilms nicht mehr relevant sein würde.
Der 68-jährige Regisseur leitete die lang erwartete Fortsetzung seines Sci-Fi-Epos ‚Avatar‘ aus dem Jahr 2009, das im Dezember herauskommen soll, befürchtete jedoch, dass die Fans in den vergangenen Jahren das Interesse an der Franchise verloren haben würden, obwohl das Original einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gewesen ist.

James erklärte gegenüber der ‚The New York Times‘-Zeitung: „Ich war ein wenig besorgt darüber, dass ich in unserer schnelllebigen, modernen Welt mit ‚Avatar 2‘, das 12 Jahre später herauskommt, am Ende meiner Kräfte war. Bis wir dann den Teaser-Trailer veröffentlichten und innerhalb von 24 Stunden 148 Millionen Aufrufe erzielen konnten. Es gibt dieses selten gesehene, aber grundsätzlich gefragte Phänomen, wo die Leute sagen, ‚Wow, das haben wir schon lange nicht mehr gesehen, aber ich erinnere mich daran, wie cool das damals gewesen ist.‘ Spielt das zu unseren Gunsten? Ich weiß es nicht.“

Der ‚Titanic‘-Regisseur verriet auch, dass er die Fortsetzung von ‚Avatar‘ nie sofort gedreht hätte und verwies auf den Erfolg, den er mit den Nachfolgern ‚Aliens‘ und ‚Terminator 2 – Tag der Abrechnung‘ hatte, die einige Jahre später veröffentlicht wurden. Cameron erklärte: „Ich glaube, ich hätte zwei Jahre später eine Fortsetzung drehen können, die geflopppt wäre, weil sich die Leute weder auf die Charaktere eingelassen hätten noch auf die Regie des Films. Meine persönliche Erfahrung ist diese: Ich drehte eine Fortsetzung namens ‚Aliens‘, sieben Jahre nach dem ersten Film. Sie ist sehr gut aufgenommen worden. Ich habe eine Fortsetzung namens ‚Terminator 2‘ gemacht, sieben Jahre nach dem ersten Film.“

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