James Cameron sorgt sich um die Zukunft: KI könnte Schauspieler ersetzen

James Cameron – December 2022 – Famous – Avatar The Way of Water Photocall
James Cameron, der kreative Kopf hinter Meisterwerken wie ‚Avatar: Fire and Ash‘, hat eine klare Meinung zu dem Thema, ob generative KI Schauspieler ablösen kann. Seiner Ansicht nach ist das eine „erschreckende“ Vorstellung. Der renommierten Regisseur, der auch im Vorstand von Stability AI sitzt, hat zwar in der Vergangenheit positive Ansichten über den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Film geäußert, mahnt jedoch an, dass es entscheidende Grenzen für deren Einsatz geben sollte.
Camerons Vision für die Kunst des Schauspiels
Cameron hebt eindeutig hervor, dass es einen gewaltigen Unterschied zwischen Motion Capture und generativer KI im Produktionsprozess gibt. Während er in der Sendung ‚CBS Sunday Mornings‘ erklärte, dass Motion Capture die „reinste Form“ der darstellerischen Leistung sei, gab er zu, dass er beim ersten ‚Avatar‘-Film einen Fehler gemacht habe, indem er die CGI-Technologie geheim hielt, um die „Magie“ für das Publikum zu bewahren. „Wir feiern den Moment zwischen Schauspieler und Regisseur und auch den Austausch zwischen den Schauspielern“, betont er.
Für Cameron ist die Unantastbarkeit des schauspielerischen Augenblicks von größter Bedeutung. Generative KI hingegen könnte eine gesamte Figur erschaffen, die aus einer einfachen Texteingabe entsteht. „Das ist für mich ein klares No-Go“, betont die Koryphäe. Er könnte sich nicht vorstellen, dass Technologie die einzigartige Beziehung zwischen ihm und den Schauspielern ersetzen könnte. „Ich arbeite zu gern mit ihnen. Ich möchte nicht, dass ein Computer das tut, worauf ich stolz bin“, schließt er entschieden.





