Oona Chaplin spielt Antagonistin in Avatar: Fire and Ash

Oona Chaplin – May 2015 – Famous
James Cameron hat sich für den kommenden Film ‚Avatar: Fire and Ash‘ eine besondere Darstellerin ausgesucht: Oona Chaplin. Der bekannte ‚Titanic‘-Regisseur war ursprünglich hin- und hergerissen zwischen Chaplin und drei anderen prominenten Schauspielerinnen für die Rolle der Antagonistin Varang. Doch Chaplins Vorsprechen ließ ihn umdenken. Ihre ‚Sexualität‘ und ‚Wut‘ haben Cameron tief beeindruckt, was er im Gespräch mit dem ‚Hollywood Reporter‘ auch erwähnte. Mit den anderen drei Schauspielerinnen hätte ich auch gerne zusammengearbeitet. Sie sind fantastische Filmstars“, räumte er ein. Doch in Chaplin habe er etwas bemerkt, das einfach sofort passte – eine einzigartige Kombination aus dominierender Psychologie und vielfältigen Emotionen. Cameron erklärt: „Ich folge immer meinem Instinkt und suche nach dem Schauspieler oder der Schauspielerin, der die Rolle am besten verkörpert.
Von ‚Game of Thrones‘ zu ‚Avatar‘
Oona Chaplin, Enkelin von Hollywood-Ikone Charlie Chaplin und Urenkelin des Dramatikers Eugene O’Neill, wurde vor allem durch ihre Rolle als Talisa in ‚Game of Thrones‘ bekannt. Über ihr Treffen mit Cameron sagte sie: „Nur wenige Dinge hätten mich aus meinem Baumhaus gelockt – aber ein Treffen mit Jim Cameron war definitiv eines davon. Es war surreal, er ist einer meiner Helden wegen Filmen wie ‚Aliens‘, ‚Terminator‘ und ‚Titanic. Doch er nahm mir schnell die Nervosität, weil er sich wie ein Kind anfühlte, das einfach spielen will.
‚Avatar: Fire and Ash‘ wird am 19. Dezember in den Kinos erwartet. Der Film erscheint mitten in einer Debatte um Camerons Einsatz von 3D und der High Frame Rate (HFR), die bereits in ‚Avatar: The Way of Water‘ genutzt wurde. Cameron verteidigt die Verwendung von 48 Bildern pro Sekunde, während andere Filme normalerweise mit 24 Bildern gezeigt werden. Er betont, dass es die Szenen realistischer mache, und fügt hinzu: „Ich denke, 2,3 Milliarden Dollar Einspielergebnis zeigen, dass dieser Ansatz nicht verkehrt ist. Letztlich gefällt es mir – und es ist mein Film.“





