Janina Youssefian

Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images

Janina Youssefian: Nichts gelernt aus ihrem Skandal-Rauswurf aus dem Dschungelcamp 2022

Manchmal kommt die Einsicht spät, bisweilen aber auch gar nicht: Obwohl Janina Youssefian (40) ein Jahr darüber nachdenken konnte, warum man sie aus der RTL-Show 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' entfernte, ist sie der Antwort wohl keinen Schritt näher gekommen. Nicht nur, dass sie ihre rassistischen Äußerungen nicht bereut, sie beschreibt sich selbst als das wahre Opfer.

Streit mit Linda Nobat geriet außer Kontrolle

Hunger, Durst, Heimweh – wenn im Dschungelcamp die Nerven blank liegen, kommt es schon mal zu Streit. Aber als Janina zu ihrer Mitcamperin Linda Nobat sagte "Geh doch in den Busch wieder zurück, wo du hingehörst", da war das schon eine Nummer für sich. Janina wurde wegen des rassistischen Spruches zurechtgewiesen und entschuldigte sich bei Linda, aber raus flog sie trotzdem. Das nagt offenbar bis heute an ihr, denn Janina redet immer noch darüber, wie anders die Geschichte aus ihrer Sicht aussah: "Ich habe viel Zustimmung bekommen. Die Leute sind auf meiner Seite. Ich hätte für Lindas ständige Beleidigungen auch eine Entschuldigung verdient. Sie hat keine Konsequenzen gespürt", klagte Janina jetzt gegenüber 't-online'. Tatsächlich war auch Linda nicht gerade zimperlich mit ihrer Wortwahl gewesen, riet ihrer Gegnerin in einem verbalen Zickengefecht: "Verpiss dich mal aus meinem Blickfeld, ok?"

Janina Youssefian sieht sich im Recht

Der gemeinsame Niveau-Limbo zeigte beide nicht im angenehmsten Licht, aber Janina Youssefian bekam für ihren rassistischen Spruch schließlich die rote Karte. Den Grund versteht das Model aber immer noch nicht: "Wie kann man es rassistisch verstehen, wenn jemand sagt, geh in den Busch?" fragte sie im Interview, als sei es ein Spruch, der ganz alltäglich sei. Als sie aus dem Dschungelcamp kam und die Negativschlagzeilen über sich sah, habe sie "die Welt nicht verstanden" und ihre Wunden geleckt: "Ich war fix und fertig. Das war einfach heftig. Ich habe meine Zeit gebraucht, damit klarzukommen. Das hat schon wehgetan." Auch, dass sie wegen ihres Fehltrittes eine deutlich geringere Gage erhielt, über die sie nichts Genaues verraten möchte: "Ich sage es mal so: Statt 1.000 Schokoladenriegeln habe ich nur einen bekommen." Aber sie sagt auch: "Es ist nicht so, dass ich nicht mehr eingeladen werde. Das hat mir beruflich gar nicht geschadet. Psychisch vielleicht etwas, weil ich schon gelitten habe." Dabei hatte sie doch die besten Absichten: "Ich versuche einfach, so nen Imagewechsel zu haben und einfach den Menschen zu erzählen, dass ein bisschen mehr hinter mir steckt", erklärte Janina Youssefian vor einem Jahr gegenüber RTL ihr Ziel, das sie wohl leider krachend verfehlt hat.

Bild: Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images

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