Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer (33) kümmert sich um ihre mentale Gesundheit und will erst gar nicht in tiefste Tiefen versinken.

Therapie in Hochphasen

Die Darstellerin sieht das Gespräch mit einer Therapeutin als lebensbejahend an und deshalb sollte es auch kein Tabuthema sein. Auch für den Zeitpunkt einer Therapie hat sie andere Vorstellungen als die viele andere. "Meistens habe ich das in guten Phasen meines Lebens gemacht, um es weiter hochzuhalten", offenbarte der 'Tatort'-Star im Gespräch mit 't-online.de'. "Die meisten Menschen sind am Ende, können psychisch gar nicht mehr und gehen dann erst zu einem Therapeuten." So eine Situation möchte sie auf alle Fälle vermeiden und will lieber vorbeugen. Die in Wiesbaden Geborene macht zudem jeden Morgen Sport und ernährt sich ausgewogen, um ihre geistige Gesundheit täglich zu beleben.

Jasna Fritzi Bauer möchte noch lange im 'Tatort' spielen

So gerüstet kann sich Jasna Fritzi Bauer vorstellen, auch noch länger als Bremer Tatort-Kommissarin Liv Moormann über die Bildschirme zu flimmern. Sie macht dies ja auch erst seit 2021 und kann ihre Serienfigur noch weiterentwickeln. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, noch lange beim "Tatort" zu sein." Dafür muss das Umfeld stimmen. Das sei der Fall: "Derzeit bin ich zufrieden: Ich mag das Team, wir arbeiten gut zusammen. Ich weiß nicht, ob ich die nächsten 20 Jahre Liv Moormann sein will, aber aktuell ist es eine gute Sache für mich." Die Schweizerin wünscht sich aber generell ein Umdenken, was Geschichten betrifft: "Frauen sind immer diejenigen, die emotional abhängiger sind, die psychische Probleme haben, irgendwas. Da hat sich leider nicht viel getan", klagte Jasna Fritzi Bauer unlängst gegenüber dem 'Spiegel' über das Ungleichgewicht – mal sehen, wie sich der Bremer 'Tatort' entwickeln wird.

Bild: Georg Wenzel/picture-alliance/Cover Images