Jeff Beck

Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

Jeff Beck (†): Johnny Depp eilte an sein Krankenbett

Der legendäre britische Musiker Jeff Beck ist überraschend gestorben. Er erlag am Dienstag (10. Januar) den Folgen einer bakteriellen Meningitis, wie seine Familie bekannt gab. Er galt als einer der besten Gitarristen aller Zeiten.

Johnny Depp "ist am Boden zerstört"

Einer seiner besten Freunde in den letzten Jahren war Johnny Depp, der den Briten kurz vor seinem Tod noch aufgesucht hatte. Ein Insider wusste zu berichten, dass der Hollywoodstar noch an sein Krankenbett geeilt sei. Die beiden hatten erst im letzten Jahr gemeinsam getourt und das Studioalbum '18' herausgegeben. Während Johnny wegen seines Prozesses gegen seine Ex-Frau Amber Heard in London weilte, war er gleich mehrfach als Überraschungsgast bei Jeffs gleichzeitig stattfindender Tour auf die Bühne gekommen. "Ich hatte lange keinen so kreativen Partner wie ihn", sagte Jeff damals. Ein Insider verriet: "Sie hatten eine wirklich enge Freundschaft. Sie standen sich sehr nah und wurden noch enger zusammengeschweißt, als sie im letzten Sommer auf Tour gingen." Der Insider wusste weiter zu berichten, dass Jeff Beck plötzlich und unerwartet krank wurde und es schnell bergab ging. Johnny Depp sei "am Boden zerstört."

Rockstars trauern um Jeff Beck

Derweil zollten viele Weggefährten Jeff Becks der Musiklegende Tribut. Einer der ersten war Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger auf Twitter: "Mit Jeff Becks Tod haben wir einen wundervollen Mann und einen der großartigsten Gitarristen der Welt verloren. Er wird uns allen so sehr fehlen." Sein Bandkollege Ronnie Wood, der gemeinsam mit dem Verstorbenen in dessen Jeff Beck Group gespielt hatte, fügte hinzu, dass es sich anfühle, als habe er einen Bruder verloren. "Es bricht mir das Herz, der großartige Jeff Beck ist gestorben", schrieb Kiss-Frontmann Gene Simmons auf Social Media. "Niemand hat so Gitarre gespielt wie er." R.I.P. Jeff Beck.

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