Jennifer Lawrence meidet ihre eigenen Filme

Jennifer Lawrence attends the 35th Annual GLAAD Media Awards – Getty
Jennifer Lawrence hat eine bemerkenswerte Einstellung zu ihren eigenen Filmen: lieber Abstand halten. Obwohl sie zu den Top-Verdienern Hollywoods zählt, meidet die amerikanische Schauspielerin den eigenen Anblick auf der großen Leinwand. Im Austausch mit Leonardo DiCaprio für ‚Variety‘ enthüllt Jennifer: „Nein, ich schaue meine eigenen Filme nicht. Ich habe nie so etwas wie ‚Titanic‘ gemacht – wenn ich so einen Film gemacht hätte, würde ich ihn mir ansehen.“
Das experimentelle Filmegucken und die Zusammenarbeit mit David O. Russell
Eine beschwipste Ausnahme gab es aber schon. „Einmal war ich richtig betrunken und habe ‚American Hustle‘ angemacht. Ich dachte: Ich frage mich, ob ich eigentlich gut schauspielern kann?“, gestand die 35-Jährige. „Ich habe ihn angemacht – und ich erinnere mich nicht mehr daran, was die Antwort war.“
Lawrence würdigt die Zusammenarbeit mit Regisseur David O. Russell als prägenden Einfluss auf ihre Karriere. Durch Projekte wie ‚Silver Linings‘, ‚American Hustle‘ und ‚Joy‘ habe sie viel über das Schauspielern gelernt. „Er hat mir wirklich beigebracht, wie man schauspielert“, erzählte sie. Laut der Oscar-Preisträgerin kann Russell am Set recht fordernd sein. „Vielleicht, weil ich mit Sport aufgewachsen bin, fühlte er sich für mich wie ein strenger Trainer an: ‚Mach es lauter‘, ‚Mach es leiser‘, ‚Das war Bullshit‘, ‚Das war schlecht‘, ‚Mach es besser‘. Er war sehr direkt zu mir“, erklärt sie. Trotzdem habe die ‚Die Tribute von Panem‘-Darstellerin nie das Gefühl gehabt, dass Russell sie anschreit. „Ich mag es überhaupt nicht, wenn man auf Zehenspitzen um mich herumläuft, als wäre ich eine emotionale Landmine. Das hasse ich“, betonte sie.





