Jesse Tyler Ferguson erhält Kritik von queerer Community für ‚Modern Family‘ Rolle

Jesse Tyler Ferguson – Extreme Makeover Home Edition premiere – Feb 2020 – Getty
Jesse Tyler Ferguson, bekannt als der charmante Mitchell Pritchett aus der Hit-Serie ‚Modern Family‘, hat sich gegen Kritik vonseiten der queeren Community gewehrt. In der beliebten Sitcom, die von 2009 bis 2020 lief, hat der 49-Jährige eine Figur dargestellt, die sowohl queeres Leben als auch Elternschaft verkörpert. Doch nicht alle Zuschauer waren mit seiner Darstellung zufrieden. Einige fühlten, dass Jesse nicht das richtige Bild einer schwulen Beziehung oder eines schwulen Mannes vermittelt hat.
Jesse über Kritik und Rückhalt in der Queeren Community
In seinem Podcast ‚Dinner’s On Me‘ sprach Jesse offen über den Druck, den er während und nach seiner Zeit in ‚Modern Family‘ verspürte. „Kritik gehört zu jedem Projekt“, erklärte er. Doch der Schauspieler betonte, dass die lauteste Kritik oft aus den eigenen Reihen kam: „Ich habe gehört, dass einige das Gefühl hatten, ich repräsentiere nicht die Realität, die sie anstreben.“ Trotz dieser Ansprüche nahm er die Kritik „mit einer Prise Salz“, denn letztlich sei er nur ein Schauspieler, der eine Rolle spielt.
Vor nicht allzu langer Zeit äußerte Jesse, dass ihm seine Rolle in ‚Modern Family‘ tatsächlich einen gewissen Schutz vor Homophobie geboten habe. Bei einem Besuch in Las Vegas hatte er in der Vergangenheit negative Erfahrungen gemacht, die sich jedoch änderten, als die Menschen ihn erkannten. „Ich fühlte die negative Energie, bis sie begriffen, dass ich der schwule Typ aus dem Fernsehen bin“, erzählte er. Diese Erfahrung, so Jesse, fühlte sich an wie eine seltsame Superkraft, die ihm durch seine TV-Rolle verliehen wurde. Es ist faszinierend zu sehen, wie eine Figur im Fernsehen nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch realen Einfluss auf das Leben ihrer Darsteller haben kann.





