Jessica Chastain: Auf der Suche nach dem perfekten Italienisch für ihren Ehemann

Jessica Chastain – Cannes 2021 – Avalon
Jessica Chastain hat sich ein spannendes Ziel gesetzt: Die ‚Molly’s Game‘-Schauspielerin möchte endlich die Sprache ihres Ehemanns Gian Luca Passi de Preposulo fluently beherrschen. Seit Juni 2017 teilt sie ihr Leben mit dem italienischen Mode-Manager, der für die bekannte Marke Moncler arbeitet. Zusammen haben sie zwei Kinder, die kleine Giulietta und ihren Sohn Augustus. Während ihrer Dankesrede beim Oscar 2022 überraschte sie sogar mit einem kurzen italienischen Gruß für ihre Tochter, als sie die Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in ‚The Eyes of Tammy Faye‘ entgegen nahm.
Italienisch lernen für die Familie
Trotz ihrer Bemühungen, das Italienische zu lernen, fühlt sich Jessica noch nicht ganz bereit, sich in ihrer neuen Sprache zu unterhalten. In einem Interview mit der italienischen Zeitschrift ‚IO Donna‘ gestand sie: „Ich habe versucht und versuche immer noch, Italienisch zu lernen, denn es gehört zu meiner Familie. Aber ich fühle mich noch nicht sicher genug, um mich problemlos auszudrücken.“ Interessanterweise war Italienisch nicht ihre erste Fremdsprache; in der Schule lernte sie auch vier Jahre lang Französisch, was sie jedoch nur noch in blassen Erinnerungen hat. „Im amerikanischen Schulsystem lernt man leider nicht viel,“ stellt sie fest.
Zur Zeit lebt die 48-Jährige mit ihrer Familie in New York, wo sie sich sichtlich wohlfühlt. Auch wenn ein Umzug nach Italien verlockend wäre, hat sie diese Idee nie in Betracht gezogen. Trotz der politischen Situation und ihrer Unzufriedenheit über die Wiederwahl von Donald Trump, bleibt sie optimistisch: „New York ist meine Lieblingsstadt auf der Welt. Ich liebe es, die Straßen entlangzugehen und die Vielfalt an Sprachen und Akzenten zu hören.“ Zum Thema Trump sagt sie: „Ich glaube immer noch ans Gute in den USA und möchte ein Teil davon sein. Wegzugehen käme mir wie Aufgeben vor. Und ich bin nicht der Typ, der aufgibt – also werde ich das nicht tun.“