Werden wir bald alle schockierenden Einzelheiten von Britney Spears' (40) Vormundschaft nachlesen können. Es sieht ganz so aus, als bekäme die Sängerin ('Toxic') die Gelegenheit, haarklein von ihrem jahrelangen Martyrium zu berichten, denn sie soll 'Page Six' zufolge einen millionenschweren Buch-Deal abgeschlossen haben.

Vormundschaft im Fokus

Die Promi-Seiten der 'New York Post' berichteten am Montag (21. Februar), dass Britney sich mit dem Verleger Simon & Schuster geeinigt habe, ihre Memoiren zu schreiben. Dabei interessiert natürlich ganz besonders die Zeit ihrer Vormundschaft, denn 13 Jahre lang musste der Star geschäftliche und auch persönliche Entscheidungen anderen überlassen, allen voran dem Vater Jamie. Dem hatte sie schließlich eine missbräuchliche Auslegung der Arrangements vorgeworfen — so wurde Britney gezwungen, zu verhüten, als sie sich weitere Kinder wünschte. Zudem wurden ihr gegen ihren Willen Medikamente verabreicht. Seit November 2021 darf die Amerikanerin wieder selbst über ihre Angelegenheiten bestimmen.

Zahltag für Britney Spears

Die Memoiren dürften ein hübsches Sümmchen in Britney Spears' Kassen spülen. Wie berichtet wird, soll der Vertrag "rund 15 Millionen Dollar" wert sein. Das wäre einer der lukrativsten Deals seit langem. Lediglich Michelle und Barack Obama waren Verlegern mehr wert — ihnen wurde 2017 angeblich vorab 65 Millionen Dollar gezahlt, dafür wollte der Verleger aber auch mehrere Bücher sehen, unter anderem ein gemeinsames Werk des ehemalige US-Präsidenten und seiner Frau. Simon & Schuster hat die Absprache noch nicht bestätigt.

Im Januar hatte Britney Spears' Schwester Jamie Lynn ihre Memoiren mit dem Titel 'Things I Should Have Said' veröffentlicht, was zu einem offen ausgetragenen Streit zwischen den Geschwistern führte. Britney Spears drohte mit Klage.

Bild: Vince Flores/startraksphoto.com