Jimmy Kimmels Talkshow vorübergehend auf Eis gelegt

Jimmy Kimmel – Oscars 2023 – Getty
Die Talkshow von Jimmy Kimmel, einem der bekanntesten Gesichter im amerikanischen Fernsehen, wurde von ABC vorerst aus dem Programm genommen. Der Grund? Kimmel äußerte sich kürzlich zu dem tragischen Mordfall des rechten Aktivisten Charlie Kirk. Der 57-Jährige stand in der Kritik, nachdem er angedeutet hatte, dass Tyler Robinson, der Tatverdächtige, Verbindungen zur „Make America Great Again“-Bewegung, kurz MAGA, hat. Kirk, als Sprachrohr für viele junge Trump-Anhänger, galt als eine einflussreiche Figur in der politischen Landschaft.
Die Auswirkungen auf die Show
In seiner Late-Night-Show hat Kimmel das Thema Kirk und das dazugehörige Attentat angesprochen. Er stellte fest, dass die MAGA-anhängenden Kreise versuchten, Robinson als jemanden darzustellen, der nicht zur Bewegung gehört, und dabei versuchten, politisches Kapital aus der Tragödie zu schlagen. Kimmels direkte und sarkastische Art ist bekannt und bringt oft eine humorvolle Note in ernste Themen.
Doch das Medienunternehmen Nexstar Media, das eine dominierende Rolle im Rundfunk in den USA spielt, hat entschieden, die Show durch andere Programme zu ersetzen. In einer offiziellen Erklärung betonte Nexstar, dass die jüngsten Äußerungen von Kimmel bezüglich des Mordes an Kirk nicht akzeptabel seien und es im öffentlichen Interesse liege, die Ausstrahlung zu stoppen. Andrew Alford, Präsident der Rundfunkabteilung von Nexstar, stellte klar, dass es momentan nicht sinnvoll sei, die Show weiterhin zu senden.





