Jodie Foster: AI steckt angeblich hinter ‚F1‘

Jodie Foster – 82nd Annual Golden Globe Awards 2025 – Award – Getty
Jodie Foster hat beim Aspen Ideas Festival in Colorado für einige spannende Diskussionen gesorgt, als sie ihre Meinung über Brad Pitts Film ‚F1‘ kundtat. Die erfahrene Schauspielerin und Regisseurin meinte, dass man fast meinen könnte, der Film sei „von KI gemacht“. Während des Events, das am Dienstag, dem 30. Juni, stattfand, sprach Foster darüber, wie stark künstliche Intelligenz schon heute in Hollywoods Produktionen eingebunden ist und prognostizierte, dass diese Entwicklung in Zukunft nur noch zunehmen wird. Sie erklärte, dass KI genutzt werden könnte, um kreative Prozesse zu verbessern und Filme zu erschaffen, die menschliche Erfahrungen widerspiegeln. „Wenn wir KI über längere Zeit kontrollieren, können wir Dinge erschaffen, die uns besser machen“, sagte die 63-Jährige.
Die Herausforderungen der KI in der Filmindustrie
Trotz ihrer positiven Einstellung gegenüber KI gibt es für Foster noch viele ungeklärte Fragen: „Können wir diese Technologie wirklich beherrschen? Wird sie Bestand haben?“ Auf die Frage, ob KI am Ende Drehbuchautoren oder Schauspieler ersetzen könnte, entgegnete sie: „Das passiert doch schon. Technologien wie Face-Swapping auf dem iPhone sind erst der Anfang. Mit komplexer Technik können wir weit mehr erreichen… Filme, die es heute schon gibt, sind der Beweis.“
Als Beispiel für den Einfluss von KI nannte Foster ‚F1‘: „Ich sage das nicht negativ, wie könnte ich auch? Der Film hat Millionen eingespielt. Aber wenn man ‚F1‘ anschaut, könnte man denken: Wurde der nicht von einer KI gemacht?“ Ihre Argumente untermauerten diese These: „Die Struktur des Films ist wie aus einem Lehrbuch der Filmkunst. Jede Zeile, die die Schauspieler sprechen, klingt, als hätte ein Algorithmus sie geschrieben – genau so, wie es in dem Moment angebracht scheint.“ Sie bemerkte, dass die ‚F1‘-Crew technische Mittel genutzt habe, um „etwas Großes und Schönes zu erschaffen, möglicherweise auch mit Informationen aus unterschiedlichen Quellen“. ‚F1‘ war für vier Oscars nominiert, gewann den Preis für den Besten Ton und zeigt damit, welche Möglichkeiten innovative Technologien in der Filmindustrie bieten können.





