John Legends Auftritt in Ruanda: Die Hintergründe des Shitstorms

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John Legend (46) hat mit seinem Auftritt in Ruanda ordentlich für Gesprächsstoff gesorgt. Der gefeierte Sänger, bekannt für Songs wie ‚All of Me‘, trat in einem Land auf, das seit 2022 im Konflikt mit der Demokratischen Republik Kongo steckt. Viele kritisierten, dass es unangebracht sei, in einem Kriegsland Konzerte zu geben.
Menschen dürfen nicht bestraft werden
Doch John sieht das ganz anders. In einem Interview mit der BBC erklärte der Musiker: „Es ist nicht fair, die Menschen in Ruanda für die Politik ihrer Führung zu bestrafen.“ Er stellte klar, dass das Konzert nicht von der Regierung organisiert wurde, sondern von Global Citizen, und es zog Fans aus ganz Afrika an. „Ich bin mir der Situation in der DR Kongo bewusst und habe die Aufrufe gehört, die Show abzusagen. Aber ich glaube, dass die Mission von Move Afrika weiterhin von großer Bedeutung ist“, fügte er hinzu.
Es freut John Legend, Teil der Move Afrika Tour in Kigali und Lagos zu sein. Mit dieser Initiative geht es nicht nur darum, ein unvergessliches Konzert zu bieten, sondern auch darum, jungen Menschen aus der Region neue berufliche Möglichkeiten in der blühenden Musik- und Kreativindustrie Afrikas zu eröffnen. Der anhaltende Konflikt in Ruanda, der im Jahr 2022 begann, hat bereits viele unschuldige Menschenleben gefordert, und die kongolesische Premierministerin Judith Suminwa hat kürzlich von über 7000 Toten im letzten Monat berichtet. John’s Engagement zeigt, dass Unterhaltung und Unterstützung Hand in Hand gehen können.
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