John Lithgow: Neues Drama fördert Toleranz

John Lithgow – Olivier Awards 2025 – Avalon
John Lithgow wünscht sich, dass sein neuer Film ‚Jimpa‘ dazu beiträgt, das „Bewusstsein“ und die „Toleranz“ der Menschen zu stärken. Der 80-jährige Schauspieler ist zusammen mit Olivia Colman und Aud Mason-Hyde – dessen Mutter Sophie Hyde Regie führte – in diesem neuen Drama zu sehen, das Themen wie Queerness und Elternschaft in den Fokus rückt. ‚Jimpa‘ hatte kürzlich seine niederländische Premiere beim International Film Festival Rotterdam (IFFR).
In ‚Jimpa‘ schlüpft Lithgow in die Rolle von Jim, der lieber als Jimpa anstatt Grandpa bekannt sein möchte und seine Familie hinter sich ließ, um ein freies, schwules Leben in Amsterdam zu führen. Seine Tochter Hannah, dargestellt von Colman, reist mit ihrem nicht-binären Teenager Frances, gespielt von Mason-Hyde, und ihrem Ehemann, verkörpert von Daniel Henshall, zu ihm. Jimpa ermutigt den Teenager, die quirlige queer Community der Stadt zu entdecken. Dabei begegnet Frances einer Reihe von Charakteren, dargestellt unter anderem von Zoe Love Smith, Hans Kesting und Romana Vrede.
Während einer Veranstaltung mit dem Titel ‚Big Talk: A Queer Family Affair‘ sagte Lithgow: „Es ist eine große Freude, bei einem Film wie diesem mitzumachen, von dem man spürt, dass er das Potenzial hat, das Bewusstsein, die Toleranz und die Akzeptanz bestimmter Realitäten zu erweitern – empathische Filme.“ Der Emmy-Preisträger reflektierte weiter: „Ich habe eine lange Karriere mit vielen Rollen hinter mir, aber es gab nur wenige Projekte, auf die ich so stolz bin wie auf dieses.“ ‚Jimpa‘, inspiriert durch Hydes schwulen Aktivisten-Vater, betont in einer Zeit von globalen Herausforderungen die Bedeutung von Empathie. Lithgow beschreibt seinen Charakter als jemanden, der zwar manchmal unbedacht handelt, aber im Kern ein guter Mensch ist.
Foto: © BANG Media International – John Lithgow – Olivier Awards 2025 – Avalon





