John Lithgow: Neues Drama soll die ‚Toleranz‘ der Menschen erweitern

John Lithgow - Olivier Awards 2025 - Avalon

Foto (c) Bang Showbiz // John Lithgow – Olivier Awards 2025 – Avalon

John Lithgow hofft, dass sein neuer Film ‚Jimpa‘ das „Bewusstsein“ und die „Toleranz“ der Menschen erweitern kann.
Der 80-jährige Schauspieler ist neben Olivia Colman und Aud Mason-Hyde – dessen Mutter die Regisseurin des Films, Sophie Hyde, ist – in dem neuen Drama zu sehen, das sich mit Queerness und Elternschaft beschäftigt. Der Film feierte am Sonntag (1. Februar) seine niederländische Premiere beim International Film Festival Rotterdam (IFFR).

In ‚Jimpa‘ spielt Lithgow Jim, der sich selbst lieber Jimpa statt Grandpa nennt und seine Familie verließ, „um ein freies, schwules Leben in Amsterdam zu führen“. Seine Tochter Hannah (Colman), ihr nicht-binärer Teenager Frances (Mason-Hyde) und ihr Ehemann, gespielt von Daniel Henshall, besuchen Jimpa. Dort ermutigt er den Teenager, die queere Kultur der Stadt zu erkunden. Dabei trifft Frances auf Figuren, die unter anderem von Zoe Love Smith, Hans Kesting und Romana Vrede gespielt werden.

Während einer Veranstaltung mit dem Titel ‚Big Talk: A Queer Family Affair‘ sagte Lithgow: „Man ist sehr dankbar für solche Gelegenheiten, in einem Film wie diesem mitzuwirken, bei dem man einfach das Gefühl hat, dass er das Potenzial hat, das Bewusstsein, die Toleranz und die Akzeptanz bestimmter Realitäten zu erweitern – empathische Filme.“ Der Emmy-Preisträger fügte hinzu: „Ich habe eine lange Karriere hinter mir und viele Jobs gemacht, aber es gab nur fünf oder sechs, die in jeder Hinsicht alles waren, was ich mir erhofft hatte – einfach, weil ich so stolz darauf bin, Teil dieses Films zu sein.“

‚Jimpa‘ wurde von Hydes eigenem, schwulen Aktivisten-Vater inspiriert. „Gerade in dieser Art von aufgeheiztem Moment, in dem es so viel Grausamkeit in der Welt und so viel Machtmissbrauch gegenüber Menschen gibt, ist es einfach wunderbar, dass es einen Film gibt, der ganz von Empathie und Freundlichkeit handelt“, betonte Lithgow. Über seinen Charakter erklärte er außerdem: „Jimpa selbst ist eine Figur, die unabsichtlich grausam und gedankenlos sein kann, aber im Herzen ist er ein so lieber Mensch.“

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