Das spricht nicht gerade für ihn: Johnny Depp (58) hegte 2013 dunkle Gedanken gegenüber seiner damaligen Frau Amber Heard (36) und die ganze Welt kann sich die jetzt anhören.

"Lassen wir sie ertrinken, bevor wir sie verbrennen"

Denn die SMS, die der Star seinem Schauspielerkollegen Paul Bettany (50) schickte, werden derzeit in dem Verleumdungsprozess des ehemaligen Paares vorgelesen. Der Schauspieler verklagte seine ehemalige Gattin auf Verleumdung, da sie sich als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnet habe. Seine Ex hatte zur Gegenklage ausgeholt und deshalb kann jetzt die Welt all die unschönen Dinge, die sich zwischen den beiden ehemaligen Eheleuten abspielten, erfahren. Wie zum Beispiel die SMS, die der Amerikaner im Juni 2013 an seinen britischen Kumpel schrieb und die vor Gericht vorgelesen wurde. Laut 'Just Jared' schlug er darin vor, seine Frau zu verbrennen. Sein Freund hatte eine andere Idee: "Ich glaube nicht, dass wir Amber verbrennen sollten. Sie ist doch entzückende Gesellschaft und erfreut das Auge. Wir könnten es auf die britische Art machen und ausprobieren, ob sie ertrinkt. Wäre das was? Du hast doch einen Swimmingpool." Die Antwort folgte sofort: "Lassen wir sie ertrinken, bevor wir sie verbrennen." Das erwärmt einem nicht gerade das Herz.

Johnny Depp SMS über seinen Gesundheitszustand

Amber Heard legte einen weitere SMS von Mai 2014 vor, um zu beweisen, wie stark drogen- und alkoholabhängig ihr Ex war. Johnny Depp schrieb an Paul Bettany: "Darling, ich werde jetzt wirklich mal den Alkohol sein lassen. Ich habe den ganzen Abend gesoffen, bevor ich Amber abgeholt habe, um nach L.A. zu fliegen. Es war heftig, Kumpel. Tagelang keine feste Nahrung. Pulver, eine halbe Flasche Whisky, tausende Red Bulls, Pillen, zwei Flaschen Champagner… und zugegeben, ich bin echt zu beschissen im Kopf, dass ich meine ganze Rage ohne viel Grund an derjenigen auslebe, die ich liebe. Ich bin echt zu alt dafür, aber Pillen sind trotzdem ok." Johnny Depp hatte vorher ausgesagt, dass er nur ein Glas Champagner getrunken habe, bevor er damals mit Amber Heard in einem Privatjet von Boston flog. Er hat aber auch zugegeben, dass er sich für einiger seiner SMS sehr schämt. Die unschöne Saga geht weiter – am Montag wird Johnny Depp in Virginia in den Zeugenstand gerufen.

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