Das wird wohl nichts mehr: Schauspieler Johnny Depp (58), dem die 'Fluch der Karibik'-Filme Millionen eingebracht haben, wird sich nicht mehr die Piratenstiefel anziehen. Dazu sei zu viel passiert.

Disney wollte nichts mit ihm zu tun haben

Der Darsteller befindet sich gerade im Zeugenstand in einem Verleumdungsprozess, der er gegen seine Ex-Frau Amber Heard angestrengt hat. Ihr Artikel in der 'Washington Post' 2018, in dem sie andeutete, Opfer häuslicher Gewalt zu sein, habe ihn seine Karriere gekostet. Eben auch die sechste Folge der überaus erfolgreichen Disney-Filmreihe 'Fluch der Karibik'. "Zwei Jahre lang wurde weltweit über mich als ein Frauenschläger gesprochen. Ich bin sicher, dass Disney alles versuchte, nichts mehr mit mir zu tun zu haben", wird der Star von 'Variety' zitiert. Denn eigentlich sollte es einen weiteren Film geben, aber da schreckte der Konzern dann zurück. Laut seines Hauptdarstellers sei das Projekt nun eine "Hängepartie".

Johnny Depp will nicht mehr

Man soll ja nie Nie sagen, aber es sieht wirklich nicht so aus, als ob Johnny Depp jemals seine Erfolgsrolle wieder spielen wird. Denn auch er ist jetzt bockig. Bei der Gerichtsverhandlung in Virginia wurde er von dem Anwalt Rottenborn gefragt: "Herr Depp, selbst wenn Disney jetzt mit 300 Millionen und einer Million Alpakas ankommen würde – nichts würde Sie dazu bewegen zurück zu Disney zu gehen und mit denen einen 'Fluch der Karibik'- Film zu machen?" Der Hollywoodstar antwortete: "Das ist korrekt." Ihm hat nicht gefallen, wie Disney nach den Anschuldigungen reagiert habe. "Sie haben meine Figur nicht von den Karussells weggenommen. Sie haben auch nicht damit aufgehört, Captain-Jack-Sparrow-Figuren zu verkaufen. Sie haben weiterhin alles verkauft", klagte der Amerikaner vor Gericht. "Sie wollten bloß nichts mit dem, was mir hinterher hing zu tun haben." Das hört sich nicht danach an, als ob es zwischen Disney und Johnny Depp jemals wieder eine gut funktionierende Arbeitsbeziehung geben wird.

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