Katarina Witt kritisiert die Generation Z

Foto (c) Bang Showbiz // Katarina Witt – Jul 12
Katarina Witt, die Eiskunstlauf-Legende, übt ganz offen Kritik an der jüngeren Generation. Am 3. Dezember feiert sie ihren 60. Geburtstag und nutzt die Möglichkeit, um in einem ehrlichen Interview mit dem Magazin ‚Focus‘ ihren Standpunkt zu vermitteln. Die zweimalige Olympiasiegerin hat immer danach gestrebt, die Beste zu sein und glaubt, dass ihre Generation mit „Fleiß und Disziplin viel aufgebaut“ hat. „Wir sind auch heute noch gefordert, um den Laden am Laufen zu halten“, merkt die 59-Jährige an und reflektiert über ihre Zeit als Teil der Generation X, die zwischen 1965 und 1980 geboren wurde.
Kritik an der Generation Z
In Bezug auf die Generation Z hat sie einige kritische Worte übrig. Was Katarina besonders stört, ist die Unentschlossenheit vieler junger Menschen. Sie führt aus: „Wenn mich heute ein 28-Jähriger unschlüssig anschaut und ernsthaft meint, er müsse noch drüber nachdenken, ob sein Job das Richtige sei, dann muss ich schon sagen: Wir haben einfach mal gemacht und losgelegt.“ Sie fragt sich, ob die jüngeren Generationen über die erforderliche Resilienz verfügen, um Herausforderungen anzugehen.
Den demografischen Wandel sieht die Eiskunstlauf-Ikone nicht zwingend als Problem. „Wenn die Gesellschaft älter wird, dann verändert sie sich – und das sollten wir umarmen“, fordert sie. Für Katarina Witt sind ältere Menschen ein „großer und wichtiger Teil der Gesellschaft“, und sie wünscht sich, dass diese ermutigt werden, „möglichst lange“ am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ein Aufruf, der besonders in der heutigen Zeit relevant ist!




