Kathleen Kennedy über Lucasfilm-Machtwechsel

Kathleen Kennedy - AVALON - LA - May - 2018 - Solo: A Star Wars Story premiere

Kathleen Kennedy – AVALON – LA – May – 2018 – Solo: A Star Wars Story premiere

Kathleen Kennedy sagt, der Machtwechsel bei Lucasfilm sei „nahtlos“ verlaufen.
Die 72-jährige Produzentin trat im Januar nach 14 Jahren als Präsidentin des ‚Star-Wars‘-Studios zurück und erklärte, dass ihre Nachfolger Dave Filoni und Lynwen Brennan schon lange darauf vorbereitet worden seien, die Führung zu übernehmen. Kathleen sagte gegenüber ‚Variety‘: „Das ist nicht erst vor sechs Monaten passiert. […] Ich würde sagen, der Übergang verlief ziemlich nahtlos.“ Kennedy wurde Präsidentin von Lucasfilm, als die Walt Disney Company das Studio 2012 übernahm. Sie erklärte, dass sie immer versucht habe, bei ‚Star Wars‘-Inhalten die Fans an erste Stelle zu setzen. Sie erklärte: „Ich habe diese Rolle übernommen, als die Erwartungen der Fans mit den sozialen Medien kollidierten. Das hat eine Art Explosion ausgelöst. Für Lucasfilm war es schon immer wichtig, dass die Fans ein großer Teil dessen sind, was diese Marke ausmacht. Das war für mich etwas Neues und hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, aber es ist für das Unternehmen unglaublich wichtig geblieben.“

Kennedy sprach bei der jährlichen Golden Reel Awards-Verleihung der Motion Picture Sound Editors in Los Angeles, wo sie einen Ehrenpreis für ihre Arbeit an Filmen wie ‚Zurück in die Zukunft‘ und Jurassic Park erhielt. Sie sagte: „Sound hilft dabei, die Geschichte zu verankern. Er zeigt, wo sich Figuren befinden – nicht nur geografisch, sondern auch emotional. Er kann die Absichten einer Figur andeuten oder definieren, was sie gerade durchmacht. Kurz gesagt: Er nimmt das Publikum mit auf die Reise des Films.“ Kennedy erinnerte sich, dass die Arbeit an ‚E.T. – Der Außerirdische‘ mit Steven Spielberg und dem legendären Sounddesigner Ben Burtt eine wichtige Lektion über die Bedeutung von Sound im Film war. Die Produzentin verriet: „Steven und ich haben so viel Zeit damit verbracht, uns Gedanken darüber zu machen, wie E.T. aussehen würde. Aber erst als wir diese schweren, schlurfenden Schritte und das heisere, melodische Atmen hörten, wurde E.T. wirklich real. Er war kein Puppenmodell mehr – er war ein Freund.“

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