Katja Burkard korrigiert Aussagen zu RTL-Kündigungen

Katja Burkard at German TV Awards in Cologne Sept 2021 - Famous

Foto (c) Bang Showbiz // Katja Burkard at German TV Awards in Cologne Sept 2021 – Famous

RTL-Moderatorin Katja Burkard hat ihre jüngsten Schilderungen über die Kündigungswelle bei ihrem langjährigen Arbeitgeber öffentlich korrigiert und sich für eine konkrete Aussage entschuldigt. Die ‚Punkt 12‘-Moderatorin hatte in einem Podcast von dramatischen Szenen rund um den Abbau zahlreicher Stellen berichtet, darunter auch von angeblichen Notfalleinsätzen. Diese Darstellung stellt sie nun als nicht zutreffend klar. In der aktuellen Folge des Podcasts ‚Zwischen den Zeilen‘ mit Bettina Böttinger hatte Burkard die massiven Personalentscheidungen bei RTL als einen der „schwächech“ bezeichnet. Sie erzählte, dass viele Mitarbeitende Kündigungs-E-Mails erhalten hätten und sprach von „Zusammenbrüchen und Rettungswagen-Einsätzen“. Diese Schilderung sorgte in den sozialen Medien für Aufsehen und wurde breit diskutiert.

Nur wenig später nahm die Moderatorin diese Behauptungen in einem Instagram-Video öffentlich zurück. Burkard erklärte, sie habe etwas weitererzählt, das sie nicht selbst erlebt habe, „was man als Journalistin schon dreimal nicht machen sollte“. Konkret betonte sie, dass die behaupteten Einsätze von Krankenwagen und Zusammenbrüche nicht der Wahrheit entsprächen. „Das ist nicht wahr und das möchte ich hier noch einmal ganz deutlich klarstellen“, sagte sie in dem Clip und bat um Entschuldigung. Sie kündigte an, aus dem Vorfall gelernt zu haben und versicherte, so etwas werde ihr „sicher nicht noch einmal passieren“. Burkards ehrliche Richtigstellung wurde von vielen Followern positiv aufgenommen. In den Kommentaren zeigten sich zahlreiche Nutzer beeindruckt von ihrer Bereitschaft, Fehler einzugestehen. Gleichzeitig äußerten einige Kritiker Unverständnis darüber, dass die Moderatorin die umstrittenen Aussagen ursprünglich gemacht hatte.

Hintergrund der Debatte ist die umfassende Umstrukturierung bei RTL, bei der Medienberichten zufolge rund 600 Stellen abgebaut werden sollen. Mehrere etablierte Formate wurden entweder eingestellt oder tiefgreifend verändert, was innerhalb der Branche für Unruhe sorgt. Unabhängig von Burkards persönlicher Korrektur äußerten sich auch andere RTL-Gesichter kritisch über den Stellenabbau und dessen Auswirkungen auf den Sender und die Mitarbeitenden.

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