Keine Lust auf Monarchie: Warum die großen Promis König Charles III. einen Korb geben

König Charles Iii.

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Mit großem Pomp soll am 6. Mai der neue König Charles III. in London gekrönt werden. Ein Aufwand, der nicht allen schmeckt, und selbst viele sonst monarchiebegeisterte Brit*innen sehen die aufwändige Zeremonie mitten in Zeiten explodierender Lebenshaltungskosten kritisch.

Die royale Marke verblasst

Diese Zurückhaltung beim Krönungsfieber macht sich auch andernorts bemerkbar. Am Folgetag der offiziellen Veranstaltung soll es in Schloss Windsor ein großes Konzert geben. Wo die Stars früher Schlage gestanden hätten, um im royalen Glanz für einen guten Zweck auf die Bühne zu gehen, hagelte es dieses Mal nur Absagen. So sollen unter anderem Adele, Harry Styles, Elton John und die Spice Girls angefragt worden sein, doch keine*r der Künstler*innen konnte Platz im Terminkalender finden, trotz weltweiter TV-Ausstrahlung. Schließlich sagte Katy Perry zu, ihren Kollegen aus der Jury von 'American Idol', Lionel Ritchie, schleppte sie gleich mit. Auch Andrea Bocelli und Take That konnte man überreden. Ein hochaktuelles Top-Lineup sieht wahrlich anders aus, und eines wird deutlich: Die royale Marke hat nicht mehr die Zugkraft, die sie einst besaß.

König Charles III. zieht nicht mehr

Das hat viele Gründe, und nicht alle haben unbedingt mit König Charles III. persönlich zu tun. So mögen viele nicht mit dem ramponierten Image der skandalerschütterten Familie in Verbindung gebracht werden. Zudem stehen nicht wenige Stars im familieninternen Streit der Royals eher auf der Seite von Prinz Harry und Herzogin Meghan — ganz besonders in den USA. Dass man sich von Seiten der Windsors nicht wirklich gegen die Art und Weise aussprach, wie die Presse mit Meghan umsprang, nimmt man der Familie übel.

"Queen Elizabeth besaß Glamour", erklärte eine britische PR-Expertin gegenüber 'Page Six'. "Bei Charles gibt es kein Erbe, mit dem man sich verbunden sieht." Er passe nicht zu Promis, die oft eine komplexe langfristige PR-Strategie verfolgen. Dass die Organisation rund um das Konzert überhaupt bei Elton John angefragt hatte, empfanden viele zudem als geradezu  bizarr — schließlich war dieser bekanntlich ein guter Freund von Charles' geschiedener Frau Prinzessin Diana und spielte auch auf deren Beerdigung 1997. Da ging den Berater*innen von König Charles III. offenbar das nötige Fingerspitzengefühl ab.

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