Kelly Clarkson nennt New Yorker Ladenbesitzer 'Lügner'

Kelly Clarkson nennt New Yorker Ladenbesitzer 'Lügner'.

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Kelly Clarkson nennt New Yorker Ladenbesitzer 'Lügner'
Foto: BANG Media International / Getty Images

Kelly Clarkson liegt im Streit mit einem Geschäft in Brooklyn und erhebt schwere Vorwürfe gegen dessen Betreiber.

Die Sängerin bezeichnete den Inhaber des New Yorker Geschäfts Art of Play als "Lügner". Auslöser der Auseinandersetzung war ein ungewöhnliches Kunstobjekt, das Clarkson kaufen wollte. Während die Musikerin von einer herablassenden Behandlung berichtet, widerspricht der Laden ihrer Darstellung.

Die 44-Jährige, die mit ihrem verstorbenen Ex-Mann Brandon Blackstock die beiden Kinder River (12) und Remington (10) hat, hatte zuvor geschildert, dass Mitarbeiter sie angesehen hätten, als könne sie sich die angebotenen Waren nicht leisten. Die Situation erinnerte sie nach eigenen Angaben an den Film 'Pretty Woman', in dem eine Frau in einem Luxusgeschäft abgewiesen wird. Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, veröffentlichte Art of Play eine Stellungnahme. Clarkson habe das Geschäft besucht und sich nach "Molly" erkundigt, einem einzigartigen Automaten in Vogelform, der singen und tanzen kann und bei den Zaubershows des Ladens eine Rolle spielt. Das Objekt sei fest an der Wand montiert und stehe nicht zum Verkauf.

Zugleich zeigte sich das Geschäft überrascht über die heftige Reaktion im Internet. "Jeder, der schon einmal das Gefühl hatte, in einem Laden beurteilt zu werden, kann Kellys negative Erfahrung nachvollziehen", hieß es in der Erklärung. Bei Art of Play seien alle willkommen, unabhängig davon, ob sie etwas kaufen oder sich lediglich umsehen wollten. Dass ein kleines lokales Unternehmen nach einer einzigen Erwähnung durch einen Prominenten plötzlich von Millionen Menschen kritisiert werde, sei eine surreale Erfahrung.

Kelly Clarkson ließ diese Erklärung nicht unwidersprochen. In einer ausführlichen Reaktion schilderte sie das Gespräch aus ihrer Sicht und warf dem Geschäft vor, die Geschichte nachträglich zu verändern. Sie habe auf ein Preisschild an der Wand gezeigt, auf dem "Singender Vogel" gestanden habe, und gefragt, ob der Gegenstand käuflich sei. Daraufhin habe ein Mitarbeiter sie von oben bis unten gemustert und erklärt, das Objekt koste 15.000 Dollar. Anschließend habe er ihr angeboten, etwas Vergleichbares zu suchen. "Dieses Gespräch hat also nie stattgefunden, und jetzt steht das Objekt plötzlich nicht mehr zum Verkauf. Na gut. Ihr seid also nicht nur unhöflich, sondern auch Lügner", schrieb die Sängerin.

Gleichzeitig betonte Clarkson, dass sie kleine Unternehmen grundsätzlich unterstütze. Schließlich sei sie selbst in einem solchen Geschäft gewesen, um etwas zu kaufen. "Ich liebe kleine Unternehmen und weiß, wie wichtig sie sind. Ich unterstütze sie immer. Aber nur weil man ein kleines Geschäft betreibt, darf man Menschen dort nicht von oben herab behandeln." Abschließend erklärte sie, Freundlichkeit sei nicht schwer. Das Geschäft selbst sei wirklich schön, schrieb Clarkson, fügte jedoch hinzu: "Leider gilt das nicht für dich."

Zur Untermauerung ihrer Darstellung veröffentlichte sie erneut ein Bild des fraglichen Objekts mit einem Preisschild über 15.000 Dollar. Wie der 'Hollywood Reporter' berichtet, meldete sich inzwischen auch ein Leser bei der Redaktion. Er wies darauf hin, dass Art of Play den singenden Vogel bereits seit Längerem als eine Art Maskottchen des Geschäfts bezeichne. In früheren Beiträgen sei außerdem ausdrücklich erklärt worden, dass das Objekt nicht zum Verkauf stehe. Damit bleibt offen, wie genau das Gespräch zwischen Clarkson und den Mitarbeitern ablief.