Sängerin Kerstin Ott (40) ist eigentlich eine Frohnatur, aber bei ihr war natürlich auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Ihre Jugend verbrachte sie in diversen Pflegefamilien und das hat sie schon sehr geprägt.

Kaum in den Arm genommen

Die erste Erfahrung mit ihren Pflegeeltern war nicht so schön. "In meiner ersten Pflegefamilie habe ich sehr viel Struktur mitbekommen, leider etwas zu viel, sodass es fast nur um Struktur und Kasernierung ging und mich selten jemand in den Arm genommen hat", berichtete die Berlinerin in der Talkshow 'Riverboot'. Aber zum Glück blieb sie dort nicht und ihre neuen Pflegeeltern pflegten einen ganz anderen Erziehungsstil: "In der zweiten Pflegefamilie war es dann freundlicher und weicher und ich denke, beides hat mich und wie ich mit den Kindern umgehe, geprägt." Zusammen mit ihrer Frau Karolina erzieht sie deren zwei Töchter.

Kerstin Ott nahm Tochter die Tür weg

Aber es ist nicht so, dass sich Kerstin Ott auf der Nase herumtanzen lässt und als eine ihrer Stieftöchter die Tür immer zuknallte, hat sie sie kurzerhand ausgehängt. "Mit 13 ist das natürlich eine blöde Sache. Ich habe aber vorher zu ihr gesagt: 'Wenn du das noch mal machst, dann hast du keine Tür mehr'". Die Methode hat anscheinend gewirkt – die Türen wurden fortan nicht mehr zugeknallt. Da war Kerstin Ott konsequent, überhaupt neigt der Star nicht dazu, sich lange mit unschönen Sachen auseinanderzusetzen – die Dinge werden angegangen! Auch wenn ihr weh getan wurde, sucht sie einen Weg heraus. "Ich bin nur jemand, der nicht lange in diesem Gefühl verweilt, sondern guckt, wie geht es jetzt da wieder raus. Wenn man anfängt, sich in einer Grube wohlzufühlen, dann wird es schwierig", erzählte Kerstin Ott unlängst im Podcast 'Aber bitte mit Schlager'.

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