Kiefer Sutherland gesteht, dass er die Herausforderung unterschätzte, zum ersten Mal live als Musiker aufzutreten.
Der ‚24‘-Schauspieler veröffentlichte 2016 sein erstes Studioalbum ‚Down in a Hole‘, diesen Monat folgte mit ‚Bloor Street‘ bereits Kiefers dritte Platte. Obwohl der Hollywood-Star mittlerweile für den Moment lebt, auf der Bühne für seine Fans zu performen, sah das anfangs ganz anders aus.

„Ich hatte diese komische Vorstellung, dass mir 35 Jahre als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera dabei helfen könnten, die Musik live zu performen. Und ich lag so falsch“, enthüllt der 55-Jährige im Interview mit dem Podcast ‚The Q Interview‘. „Es war niederschmetternd, denn ich ließ eine wichtige Komponente weg: Es gibt keinen Charakter, hinter dem ich mich verstecken könnte. Ich bin in überhaupt keiner Hinsicht Jack Bauer und ich fand mich vor 400 Leuten wieder, denen ich Geschichten erzählte, woher dieser Song kam, und sehr persönliche Geschichten.“

Mit der Zeit habe er jedoch genau diesen Aspekt zu lieben gelernt. „Du kannst fühlen, wie jemand im Publikum sagt ‚Das ist mir auch passiert!‘ Und dann haben wir das gemeinsam und am Ende des Abends verstehen und kennen wir einander besser als zu Beginn des Abends. Und jedes Mal, wenn das passiert, weiß ich, dass es eine wundervolle Nacht ist“, schwärmt Kiefer.

©Bilder:BANG Media International – Kiefer Sutherland – Bloor Street – Press Shot