König Rama von Thailand: Termine für royale Trauerfeiern stehen fest
Thailands Königshaus hat die Termine für zwei große Trauerfeiern festgelegt. Zuerst wird die Mutter von König Rama verabschiedet, wenige Wochen später seine älteste Tochter. Für beide Zeremonien entsteht in Bangkok eigens ein Krematorium.
König Rama (74) bereitet sich auf den endgültigen Abschied von seiner Mutter Sirikit (1932-2025) und seiner ältesten Tochter Bajrakitiyabha (1978-2026) vor. Laut der Agentur Dana Press stehen die Termine für die Beisetzungen der verstorbenen Royals nun fest. Noch in diesem Jahr erfolgen demnach die Feierlichkeiten für die langjährige thailändische Königin Sirikit, die an einer Blutinfektion gestorben ist.
Einjährige Trauerzeit für Sirikit neigt sich dem Ende zu
Nach ihrem Tod am 24. Oktober 2025 war in Thailand eine einjährige Trauerzeit ausgerufen worden. Auch die Abschiedsfeierlichkeiten sollen sich über mehrere Tage strecken - vom 15. bis 19. Dezember 2026. Die Einäscherung ist dabei für den 16. Dezember auf dem Platz Sanam Luang geplant. Dafür wird eigens ein königliches Krematorium errichtet.
In derselben Anlage soll dann im Februar 2027 auch der Abschied von Prinzessin Bajrakitiyabha, genannt Bha, stattfinden. Dass ein solches Krematorium für zwei Mitglieder des Königshauses genutzt wird, ist Berichten zufolge außergewöhnlich. Zuletzt soll das vor fast 80 Jahren vorgekommen sein.
Prinzessin Bha war am 11. Juni 2026 nach einem mehrjährigen Koma gestorben. Im Dezember 2022 hatte sie einen Herzinfarkt erlitten, während sie mit ihren Hunden trainiere. Seitdem lag die erstgeborene Tochter des Königs aus seiner ersten Ehe im Koma im King Chulalongkorn Memorial Hospital in Bangkok.
Rituale seit dem Sommer
Die Trauerrituale für die Prinzessin laufen schon seit ihrem Tod. Im Juni begannen sie mit einer königlichen Badezeremonie. Später wurde im Nationalpark Kui Buri das Sandelholz für ihre Einäscherung gefällt und geweiht. Im September kam die Königsfamilie im Großen Palast in Bangkok zusammen, um mit einer Zeremonie am 100. Tag nach ihrem Tod an sie zu erinnern.
(ae/spot)