Kooks-Gitarrist über Biopics: „Naturgemäß parteiisch!“

CONTACT MUSIC – The Kooks – Never Know – Promo Black and White – MAY 2025 – Outside Organisation
The Kooks-Gitarrist Hugh Harris hat eine spannende Meinung zu Biopics über Bands: Er glaubt, diese sollten erst nach dem Tod aller Mitglieder produziert werden. In den letzten zwei Jahrzehnten entstanden viele gefeierte Filme über Musikgrößen, darunter das Biopic ‚Walk the Line‘ über Johnny Cash, ‚Rocketman‘ über Elton John und ‚Bohemian Rhapsody‘, in dem der verstorbene Freddie Mercury von Rami Malek brillant dargestellt wurde. Der Oscar für seine Leistung spricht für sich!
Die Debatte um musikalische Biografien
Hugh ist der Ansicht, dass lebende Künstler nicht über ihre eigene Geschichte erzählen sollten, weil dies zwangsläufig voreingenommen ist. Im Interview mit ‚Contact Music‘ ließ er verlauten: „Es geht nicht, seine eigene Geschichte zu schreiben – man muss erst tot sein! Geschichte wird immer durch die Brille des Erzählers präsentiert.“ Zudem bemerkte er, dass er ein Komitee wünscht, das die Geschichtenerzählung in objektivere Bahnen lenkt.
Sein Bandkollege Luke Pritchard sieht das etwas lockerer. Er könnte sich vorstellen, dass ein berühmter Hollywood-Star wie Timothée Chalamet in einem Biopic über The Kooks die Hauptrolle übernimmt. Luke scherzte: „Timothée kann mich gerne spielen!“ Er hebt die Parallelen zwischen sich und Chalamet hervor, vor allem, da dieser kürzlich Bob Dylan in ‚Like A Complete Unknown‘ verkörperte. Mit einem Lächeln fügte er hinzu: „Wenn ich nur schauspielern könnte!“





