Wer ist mehr Kylie? Die Frage kam 2017 auf, nachdem Kylie Minogue (54) Kylie Jenner (24) das Eintragen ihres Vornamens als geschützte Marke gerichtlich verbieten ließ. Die Sängerin tourt schließlich schon seit den Neunzigern einfach als "Kylie" durch die Welt — lange bevor irgendwer von dem Kardashian/Jenner-Clan gehört hatte.

Kampf ums Markenzeichen

Die junge Geschäftsfrau wollte den einprägsamen Namen als Markenzeichen eintragen lassen, doch da machte die Original-Kylie nicht mit und zog vor Gericht. Dort bekam die Australierin recht. Am Dienstag fragte Talkshow-Moderator Andy Cohen die Musikerin in seiner Sendung 'Watch What Happens Live', warum sie sich damals entschlossen hatte, den Fall überhaupt vor Gericht austragen zu lassen. Das habe gute Gründe gehabt, so Kylie Minogue.

Kylie Minogue hat hart gearbeitet

"Als ich Kylie genannt wurde, hatte ich gerade einmal eine Person mit dem Namen getroffen, die älter war als ich. Es ist also ein eher ungewöhnlicher Name", so Kylie Minogue. Dass dieser weltweit mit ihr assoziiert wurde, habe sie viel Arbeit gekostet. "Ich habe mein Leben mit damit verbracht, meine Marke zu schützen und meine Marke aufzubauen." Daher habe sie keine Wahl gehabt, sie musste einfach etwas gegen die Eintragung ihres Namens als Warenzeichen für jemand anderen tun.

Böses Blut zwischen den Kylies gebe es indes nicht, versicherte die Sängerin weiter. Sie habe sich mit Kylie Jenner geeinigt, persönliche Animositäten hätte es nie gegeben. "Es war einfach rein geschäftlich", zeigte sich der Star pragmatisch. Sie habe aber weder ihre Kontrahentin im Rechtsstreit noch deren Mutter Kris Jenner je persönlich getroffen. "Das würde ich aber gerne", betonte sie. Kommt es bald zum Gipfeltreffen zwischen Kylie Jenner und Kylie Minogue?

Bild: Janet Mayer/INSTARimages/Cover Images