Leslie Mann findet, dass Schauspieler sich nicht über ihren Beruf beschweren dürfen.
Die 49-jährige Schauspielerin findet es teils unfair, wie sehr der Beruf ins Lächerliche gezogen wird – aber sie weiß dennoch, dass es ein „toller Job“ ist und es falsch wäre, sich zu beschweren.

Leslie, die mit dem Regisseur Judd Apatow verheiratet ist, sagte der Zeitung ‚Guardian‘: „Es ist wirklich [unfair], aber Schauspieler dürfen sich nicht beschweren. Man muss sich einfach zusammenreißen und es für sich behalten. Ich kann nichts sagen, weil die Leute mich dafür hassen würden. Letzten Endes ist es ein toller Job und wir haben Glück, dass wir ihn haben. Das ist alles, was du sagen kannst. Leslie wird in Schwierigkeiten geraten.“

Die Schauspielerin spielt in der neuen Filmkomödie ‚The Bubble‘, bei der ihr Mann Regie führt. In dem Film geht es um die Herausforderung, inmitten der COVID-19-Pandemie zu leben, und Leslies Mann Judd (54) räumt ein, dass es ein riskantes Unterfangen ist, einen Film über die Gesundheitskrise zu drehen. Auf die Frage, warum andere Filmemacher gezögert haben, das Thema anzugehen, erklärte er: „Das ruiniert einfach alles, was mit Storytelling zu tun hat! Niemand will Idris Elba in einer neuen Staffel von ‚Luther‘ mit einer Maske sehen. Das ist unser Albtraum als Verbraucher. Also dachte ich: Wenn ich es mache, dann mache ich es zu 100 Prozent. Ich bin dumm genug, es zu versuchen. Vielleicht habe ich etwas gemacht, das den Leuten Spaß macht, vielleicht habe ich aber auch einen schrecklichen Fehler gemacht.“

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