Rod Stewart

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Live in Nachrichtensendung: Wütender Rod Stewart greift britische Regierung an

Es passiert nicht jeden Tag, dass ein internationaler Superstar anruft, wenn Zuschauer*innen am Rande einer Nachrichtensendung um ihre telefonische Meinung gebeten werden. Doch am Donnerstag (26. Januar) meldete sich eine bekannte Reibeisenstimme beim 'Your Say' des Senders Sky News. Die gehörte niemand Geringerem als Rock-Veteran Rod Stewart (78) — und der war sauer.

Der NHS in der Krise

Der Sänger ('Da Ya Think I’m Sexy?') sorgt sich wie viele Brit*innen um den Zustand des staatlichen Gesundheitssystems NHS. Das befindet sich mittlerweile in einer über Jahre hinweg hausgemachten Dauerkrise. Schlechte Finanzierung, Abwanderung von Fachkräften nach Brexit und Einsparungen im Sozialsystem, die oft verhindern, dass Patient*innen wieder nach Hause entlassen werden können, haben den einstigen Stolz der Brit*innen heruntergewirtschaftet. Covid gab dem NHS den Rest. Doch Rod Stewart weiß auch genau, wer die Verantwortung für das Chaos trägt, und da lässt er sich auch von seiner eigenen politischen Einstellung nicht mehr blenden. Er selbst sei schon lange Anhänger der Konservativen, doch die könnten die Probleme nicht mehr lösen, so der Star.

Rod Stewart packt mit an

Rod Stewart hielt eine Live-Brandrede in der Sendung. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Regierung abtritt und die Labour Party ranlässt. Das bricht einem das Herz", schimpfte der Sänger. "Ich habe es noch nie so schlimm erlebt in diesem Land…wechselt die verdammte Regierung!" Die Einstellung der Tories zum NHS würde mittlerweile Menschenleben kosten. "Menschen sterben, weil sie keine Untersuchung bekommen." Derweil herrsche in der Privatklinik, in der er sich nach seiner Prostatakrebs-Erkrankung untersuchen lässt, gähnende Leere.

Der Musiker bot auch gleich praktische Hilfe an, indem er sich bereit erklärte genug Geld für "10 bis 20 Scans" bereitzustellen. Dabei ginge es ihm nicht um die Publicity. "Ich will einfach ein paar gute Dinge tun, und das ist etwas Gutes. Wenn andere sich mir anschließen, würde ich das gut finden", so Rod Stewart.

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