Lizzo begab sich in Therapie, nachdem sie berühmt wurde.
Die US-Sängerin schaffte dank ihres dritten Albums ‚Cuz I Love You‘ 2019 den großen Durchbruch in der Musikindustrie. Seitdem ging die Karriere der 33-Jährigen steil bergauf und sie gewann unter anderem drei Grammy-Awards. Außerdem gilt sie als tragende Kraft der Body Positivity-Bewegung. Trotz allem trauert Lizzo aber manchmal ihrem alten Leben hinterher. Es sei nicht einfach, sein Leben plötzlich im Rampenlicht zu führen.

„Ich will nicht undankbar erscheinen. Ich war traurig und ich musste mit meinem Therapeuten über den Verlust der Person reden, die ich einmal war“, gesteht die Musikerin im Gespräch mit ‚Variety‘. „Die meisten berühmten Leute waren berühmt, seit sie eine Person waren, also haben sie sich besser daran gewöhnt. Ich ging 2018 in Kellerbars und dröhnte mich zu. Niemand wusste, wer ich war oder belästigte mich. Aber seit 2019 fiel mir auf, dass ich nicht mehr mit meinen Tänzern in Restaurants und so gehen konnte.“

Mit entspanntem Ausgehen ist also erst einmal Schluss – stattdessen muss Lizzo nun stets Security um sich scharen. „Ich dachte ‚Verdammt. Ich bin einfach eine Bürde für meine Freunde und die Dinge sind jetzt anders‘“, enthüllt die ‚Good as Hell‘-Hitmacherin. Innerlich sei sie aber dieselbe Person wie davor. „Meine DNA hat sich nicht geändert. Nichts an mir hat sich geändert. Meine Ängste und Depressionen sind nicht verschwunden“, erklärt sie. „Die Dinge, die ich liebe, sind nicht verschwunden. Ich bin immer noch ich selbst. Aber die Art, wie ihr mich alle anschaut und wahrnehmt, hat sich geändert.“

©Bilder:BANG Media International – Lizzo – Jingle Ball 2019 – Avalon