Lola Weippert macht Hassbotschaften öffentlich: Die Moderatorin möchte anderen Mut machen

Lola Weippert

picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth

Immer wieder müssen Promis und auch weniger bekannte Menschen im Internet Hassbotschaften unter ihren Postings oder Privatnachrichten lesen – ganz besonders werden Frauen zur Zielscheibe anonymer Anfeindungen, die unter die Gürtellinie gehen. Frauen wie Lola Weippert (28). Die Moderatorin will diese aber nicht so hinnehmen und veröffentlicht regelmäßig den Hate, den sie bekommt.

"Du bist nicht der Grund, dass du Hass erlebst"

Man braucht starke Nerven, um Botschaften wie "F*** dich, du Hure, ich stech dich ab" oder "Hoffe du erkrankst an Krebs und deine Eltern auch" zu lesen. Das sei laut dem TV-Star aber nur "ein kleiner Ausschnitt aus den Nachrichten, die ich hier bei Instagram bekomme, vor allem nachdem ich mich gegen eine gewisse Partei geäußert habe (werde ich trotzdem weiterhin tun)." Sie habe mittlerweile den Mut, sich zu wehren, "aber viele andere Menschen leider nicht. Ich möchte all diejenigen bestärken, die nicht den Mut und die Kraft haben, für sich selbst einzustehen." Sie versichert den Opfern: "Du bist nicht der Grund, dass du Hass erlebst."

Lola Weippert will Grenzen setzen

Vielmehr hätten diese Leute ein großes Problem mit sich selbst, so Lola Weippert, die ihr Posting bewusst mit einem sexy Foto illustrierte, weiter in ihrer Bildunterschrift. "Begegne diesen armseligen Menschen mit Liebe, die sie offensichtlich nicht kennen. Schütze dich, setze Grenzen, lass dich bloß nicht klein machen. Wenn wir alle zusammen halten, sind wir viel lauter als alle Hater zusammen!"

Während die Reaktionen überwiegend positiv sind, gibt es auch Mäkler, die Lola vorwerfen, immer wieder die gleichen Sachen zu veröffentlichen. Doch nicht wenige Fans springen der Moderatorin bei: Man könne es gar nicht genug betonen, wie weitreichend die Hassnachrichten gehen. Andere ätzen, weil sie sich immer wieder freizügig auf Social Media gibt, dann "müsse man eben damit rechnen" – und bestätigen so ganz ungewollt ein Problem, welches Lola Weippert immer wieder anspricht.

Bild: picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth

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