Madonna dachte während des Sorgerechtsstreits an Selbstmord

Madonna at Met Gala 2025 May in NY – Getty
Madonna hat in ihrem allerersten Podcast-Interview mit Jay Shetty ehrlich über eine der schwierigsten Phasen ihres Lebens gesprochen. In der zweistündigen Episode von ‚On Purpose‘ gab die 67-jährige Sängerin zu, dass sie während des Sorgerechtsstreits um ihren Sohn Rocco Ritchie ernsthafte Selbstmordgedanken hatte. Dieser turbulente Rechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Guy Ritchie im Jahr 2016 war für Madonna eine der schmerzhaftesten Zeiten. Sie erinnerte sich an Momente, in denen sie sich völlig verloren fühlte und sagte: „Es war wie der Wald vor lauter Bäumen, und ich sah keinen Ausweg mehr.“
Spirituelle Heilung und Versöhnung
Der Konflikt begann, als der damals 16-jährige Rocco während Madonnas ‚Rebel Heart‘-Tour in London beschloss, bei seinem Vater zu bleiben. Nach einem langen juristischen Verfahren einigten sich die beiden Eltern darauf, dass Rocco im Vereinigten Königreich leben konnte. Madonna, die insgesamt sechs Kinder hat, betonte, wie wichtig ihre Spiritualität für die Bewältigung dieser Krise war. Sie sagte: „Gott sei Dank fühle ich mich heute nicht mehr so … Ich bin froh, dass ich eine wirklich gute Beziehung zu meinem Sohn habe.“ Es war eine schwere Zeit, in der sie manchmal weinend auf dem Boden ihrer Garderobe lag.
In dem Interview sprach Madonna auch über die Versöhnung mit ihrem Bruder Christopher Ciccone, der im Juni 2024 nach einem Kampf gegen Krebs verstarb. Nach drei Jahren Funkstille nahm sie seinen Hilferuf an und half ihm in seiner letzten Lebensphase. Madonna beschreibt dieses Treffen als eine gewichtige Erfahrung: „Es war, als ob mir eine Last von den Schultern genommen wurde. Ich hielt seine Hand und sagte: ‚Ich liebe dich, und ich vergebe dir.‘ Das war wirklich wichtig für mich.“ Diese Momente verdeutlichen, wie Madonna trotz aller Schwierigkeiten die Hoffnung und den Glauben an eine positive Zukunft bewahrt hat.




