Maggie Gyllenhaal erkundet Genres mit ‚The Bride!‘

Foto (c) Bang Showbiz // Maggie Gyllenhaal – February 2026 – Famous – The Bride World Premiere
Maggie Gyllenhaal hatte eine klare Vision für ihren Film ‚The Bride!‘, der inspiriert ist vom Klassiker ‚Bride of Frankenstein‘ aus 1935. Die 48-jährige Schauspielerin und Regisseurin wollte vermeiden, dass der Film sich nur einem Genre zuordnet. Stattdessen wollte sie in dem Projekt mit verschiedenen Erzählformen experimentieren. Im Gespräch mit dem ‚Filmmaker Toolkit‘-Podcast von ‚IndieWire‘ verriet Maggie, dass sie es bevorzugt, aus jedem Genre zu schöpfen, wenn es der Geschichte dient, und sie betrachtet die heutige Filmwelt als post-genre.
Eine Hommage an die goldenen Zeiten von Hollywood
Im Mittelpunkt des Films stehen Jessie Buckley und Christian Bale, und die Handlung spielt im Chicago der 1930er-Jahre. Ein bedeutender Aspekt ist der Charakter von Christian Bale, Frank, der von den Filmstars dieser Ära fasziniert ist. Maggie wollte mit Franks charakterlicher Isolation und seiner starken, wenn auch einseitigen Verbindung zu einem Filmstar spielen. „Deshalb musste der Film in einer Zeit spielen, in der es Filme gibt“, erklärte sie.
Bekannt für ihre Arbeit an ‚The Lost Daughter‘, erläuterte Maggie weiter, dass sie mit ‚The Bride!‘ die romantisierte Welt der 1930er-Musicals brechen wollte und stattdessen die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen darstellen. Der Film sollte zwar im Setting der 1930er verankert sein, aber durch eine Linse der 1980er, inspiriert vom urbanen Flair Downtown New Yorks. Diese cross-temporale Fusion lag Maggie am Herzen: „Es ist eine Mischung aus all diesen Zeiten an einem imaginären Ort“, meinte sie dazu.





